Staatstheater Nürnberg

Oper

Lulu

Oper in drei Akten von Alban Berg

Mittwoch, 10.06.2026

19.00 - 22.00 Uhr

mit einer Pause

Vorstellung

18.30 Uhr Einführung

Opernhaus

Abo B MT

Lulu header

Neufassung des 3. Akts von Eberhard Kloke, Libretto von Alban Berg nach Frank Wedekind

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Liveübertragung der Premiere auf BR Klassik

Lulu ist immer eine andere in den Augen der Männer und Frauen, die ihr verfallen sind: Nelly für den Medizinalrat, Mignon für Dr. Schön, Eva für den Maler, Gräfin Adelaide für die gute Gesellschaft, Lulu für Schigolch, Alwa, die Gräfin Geschwitz und für den Mann, der sie schließlich ermorden wird. Dabei bleibt sie in allen Wendungen ihres Schicksals dieselbe: eine junge Frau, die leben will und die den Wahnsinn nicht braucht, den sie entfesselt. Alban Berg komponiert in seiner anti-romantischen Zwölftonmusik für Lulu das, was sie ausmacht: Schlichtheit, Klarheit und Schönheit.

Termine und Besetzung

Besetzung am 10.06.2026

Tagesaktuelle Dirigat

Lulu

Gräfin Geschwitz

Eine Theatergarderobiere/Ein Gymnasiast/ Ein Groom

Der Medizinalrat/ Professor

Der Maler/Der Freier

Dr. Schön/Jack

Alwa

Ein Tierbändiger/Rodrigo

Schigolch

Der Prinz/Ein Kammerdiener/Der Marquis

Der Theaterdirektor/Der Bankier

Eine Fünfzehnjährige

Ihre Mutter

Eine Kunstgewerblerin

Ein Journalist

Ein Diener

Orchester

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Fotos
FOTO(S) © Pedro Malinowski
Pressestimmen
Nürnberger Nachrichten

„Beim hohen Tempo wie beim Brennglas-Blick schwingt unverkennbar Herzogs Intention mit, den Geist einer als wild und roh empfundenen Vergangenheit einzufangen: die letzten Jahre des deutschen Kaiserreichs. Sie ragen, wie die Zwanziger in Herzogs 'Dreigroschenoper'-Regie, messerscharf in die Gegenwart. (...) Und Herzogs Deutung ist längst nicht nur unterhaltsam, sondern auch aufwühlend, anstrengend und brutal. Gerade deshalb ist diese Produktion in dieser an Erfolgen reichen Opernsaison ein weiterer Glanzpunkt.“

Thomas Heinold, Nürnberger Nachrichten

Süddeutsche Zeitung

„Jens-Daniel Herzog bringt Alban Bergs Oper in Nürnberg mit Rasanz und einer grandiosen Juliana Zara auf die Bühne. (...) Dass Alban Bergs Oper 'Lulu' auch zur Boulevard-Komödie taugt, konnte man schon immer ahnen, so profund dargestellt erlebte man dies bisher aber selten. Intendant Jens-Daniel Herzog macht am Staatstheater Nürnberg aus dem Riesenstück einen rasanten Abend, leicht, pointiert und doch am Ende tiefschwarz. Großartig!“

Egbert Tholl, Süddeutsche Zeitung

Bayerischer Rundfunk

„Mit Juliana Zara in der Titelrolle und einem Ensemble, in dem die Chemie stimmt, gelingt ein Musiktheaterabend von enormer Intensität – verstörend, berührend und begeistert gefeiert. (...) Aber was für ein Ensemble! Die Nürnberger ‚Lulu‘ ist ein echtes Kollektivstück. Dass man dem mitunter recht abstrusen Treiben gebannt folgt, liegt auch an der Chemie, die zwischen den bis in die Nebenrollen glänzend besetzten Figuren herrscht.“

Paul Schäufele, Bayerischer Rundfunk

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