
Oper
La Finta Giardiniera (Die Gärtnerin aus Liebe)
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
Sonntag, 03.05.2026
19.00 - 21.30 Uhr
mit einer Pause
Vorstellung
18.30 Uhr Einführung
Audiodeskription verfügbar
Opernhaus
Abo U
Libretto von Giuseppe Petrosellini
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Etwas ist vorgefallen zwischen Violante und dem Grafen Belfiore. Sie waren ein Liebespaar, nun sucht sie wieder seine Nähe, doch zu erkennen gibt sie sich nicht. In den Gärten des lebenslustigen Würdenträgers Don Anchise verwickeln sich junge Menschen in mehr oder weniger aussichtsreiche Beziehungen: Violante heißt jetzt Sandrina und liebt Belfiore noch immer, doch er will Arminda heiraten, nach der sich Ramiro sehnt. Serpetta liebt Don Anchise, aber der hat sich in seine neue Gärtnerin Sandrina verliebt, während Serpetta von Nardo umschwärmt wird. Wie es die Komödie will, finden sich schließlich die (vielleicht) richtigen Paare – nur einer bleibt leider übrig.
Team
Musikalische Leitung
Regie
Bühne, Kostüme
Dramaturgie
Licht
Termine und Besetzung
Besetzung am 03.05.2026
Tagesaktuelles Dirigat
Don Anchise
Sandrina
Contino Belfiore
Arminda
Cavaliere Ramiro
Serpetta
Nardo
Orchester
März 2026
April 2026
Mai 2026
- So, 03.05.2026, 19.00 Uhr
- Sa, 16.05.2026, 19.00 Uhr
- Mo, 18.05.2026, 19.00 Uhr
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Pressestimmen
Bayerischer Rundfunk
„Gesungen wird ganz großartig, nicht nur von Chloë Morgan als Titelheldin und Sergei Nikoalev als ihr gewaltbereiter Liebhaber. Auch Hans Kittelmann als liebespolitisch überforderter Bürgermeister und Corinna Scheurle in der Hosenrolle des Ritters Ramiro waren stimmlich wie schauspielerisch wunderbare Figuren der Commedia dell'arte. (...) Dirigent Christopher Schumann ging mit sehr forschem, ja fast schon überstürztem Tempo an die Arbeit. Dieser 'Drive' passte sehr gut zur kontrastreichen, ungestümen Partitur (...) Insgesamt eine gelungene Premiere, die sehr freundlich beklatscht wurde.“
Peter Jungblut, Bayerischer Rundfunk
Münchner Merkur
„Brigitte Fassbaender bringt „La Finta Giardiniera“ in Nürnberg völlig plausibel auf die Bühne – mit einem hervorragenden Ensemble. (...) Jeden dieser verschrobenen Typen muss man liebhaben, jedes Charakterporträt ist eine Maßanfertigung für Sängerin und Sänger. Das funktioniert nur mit feiner Humordosierung. (...) Das Ensemble ist mit Feuereifer dabei und bewegt sich wie nebenan die Belegschaft der Schauspielsparte.“
Markus Thiel, Münchner Merkur
Nürnberger Nachrichten
„Die Regisseurin nutzt die italienische Originalfassung, strafft diese aber klug und gibt dem Geschehen eine Klarheit, die notwendig ist, um im tragisch-komischen Gemisch von Mozarts frühem 'dramma giocoso' nicht den Überblick zu verlieren. (...) Kapellmeister Christopher Schumann (...) dirigiert transparent, federnd, schafft elastische, niemals aufdringliche oder gar knallige Klänge; doch driftet diese Leichtgewichtigkeit niemals in Belanglosigkeit ab. (...) So überzeugt 'La Finta Giardiniera' in Nürnberg in erster Linie als Feier von Mozarts jugendlich frühvollkommener Musik. Alle Beteiligten ernteten in diesem prachtvollen Akustik-Garten einhelligen Beifall.“
Thomas Heinold, Nürnberger Nachrichten
Opern.News
„Chloë Morgan als gärtnernde Gräfin, die ihre Ausnahmegefühle schon mal in die A-cappella-Koloraturen der «Zauberflöten»-Königin legt und auch sonst höchst differenziert und eindringlich singt. Sergei Nikolaev lässt mit seinem schmelzenden Tenor fast vergessen, dass er als Gewaltmensch und Egoshooter eigentlich der Unsympath des Stückes ist. (…) Erneut glänzt Corinna Scheurle in einer Hosenrolle: Mit ihrem sinnlich-beweglichen Mezzo zeichnet sie die Verliererfigur des Ritters Ramiro intensiv nach. (…) Riesenapplaus nach jeder Menge absurden Irrungen, Wirrungen und Verknotungen.“
Jens Voskamp, Opern.News
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