Staatstheater Nürnberg
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Oper

Der Frei­schütz

Oper von Carl Maria von Weber

Dienstag, 07.04.2026

18.15 - 20.30 Uhr

mit einer Pause

Öffentliche Probe

Opernhaus

Der-Freischuetz-221 header

Libretto von Johann Friedrich Kind

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Eine Koproduktion mit der Opéra national du Rhin, Straßburg

Zwei junge Jäger hoffen auf Agathes Liebe. Caspar wird abgewiesen und verstrickt sich in die Fänge des teuflischen Samiel. Sein Rivale Max gewinnt Agathes Herz, doch heiraten darf er sie erst, wenn er seine Treffsicherheit bewiesen hat. Und ausgerechnet jetzt will ihm kein Schuss mehr gelingen. Mit Caspars Hilfe gießt er Freikugeln, die ihr Ziel nie verfehlen. So verzweifelt ist Max, dass er für diese Kugeln sogar Samiels Preis bezahlen will: die eigene Seele.

Webers Singspiel aus den böhmischen Wäldern ist die wohl deutscheste aller Opern, romantisch, verrätselt und schauerlich. Und immer geht es um alles.

Team

Musikalische Leitung

Inszenierung

Bühne, Kostüme

Prospekte nach Motiven von

Video, Licht

Chorleitung

Dramaturgie

Termine und Besetzung

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Fotos
FOTO(S) © Ludwig Olah
Pressestimmen
Nürnberger Nachrichten

„So wird der Nürnberger 'Freischütz' zu einer intellektuell sperrigen Reise durch die Albtraumnacht einer volltechnisierten Kriegsführung. Die Menschen wirken in ihrer Verwirrung dabei wie eine unzuverlässige Restgröße: zu viele Emotionen, nicht mehr zukunftsfähig. Wieler und Morabito entziehen Webers Paradeoper noch den letzten Rest Romantik. Das ein kühner und harter Zugriff - aber einer, der als Statement schlüssig ist.“

Thomas Heinold, Nürnberger Nachrichten

Süddeutsche Zeitung

„Diese Oper macht etwas mit einem. (...) Die nicht gesungenen Dialoge der Oper wurden für die Nürnberger Fassung gerafft und überwiegend von Mitgliedern des Sprechtheater-Ensembles auf Band gesprochen. Eine doppelt intelligente Vorgehensweise. (...) Julia Grüters reiner, eminent klangschöner Sopran hat keine Ausdrucksgrenzen, kann Agathes Schrecken in 'Wie? Was? Entsetzen!' ebenso einfangen wie Rührung auslösen mit den fein gerundeten Phrasen von 'Und ob die Wolke sie verhülle'. Ihren leichtfüßigen Gegenpart hat sie in Ännchen, quecksilbrig dargestellt und mit beispielhafter leggerezza gesungen von Veronika Loy.“

Paul Schäufele, Süddeutsche Zeitung

Kulturbrief

„Julia Grüter ist als Agathe eine Idealbesetzung; nicht allein in ihrer ersten großen Szene begeistert ihr lyrischer Sopran mit einer Schlackenlosigkeit, die die Partie als menschliche Rolle zumindest akustisch darstellt (...) Glänzend klingt der Kaspar des Seokjun Kim: schwarz, deklamatorisch sicher und vokal zugleich ent- und gespannt. (...) Der Freischütz ist eine Choroper; über den Chor des Staatstheaters unter Tarmo Vaask kann nur das Übliche gesagt werden: dass er seine Partien phänomenal bringt, versteht sich von selbst.“

Frank Piontek, Kulturbrief

Deutschlandfunk

„Julia Grüter kann die lang ausgedehnten Phrasen wunderbar singen. Auch in den Ensembles: Tristan Blanchett ist ein hinreichend heldischer Max und Seokjun Kim ein dämonischer Kasper. GMD Roland Böer dirigiert das hinreißend. Das Orchester ist in Topform.“

Uwe Friedrich, Deutschlandfunk

Bachtrack

„Beeindruckend die Kräfte des Nürnberger Opernensembles sowie des Internationalen Opernstudios: Hektor Palmer Nordfors als böhmischer Fürst Ottokar etwa sowie Kellan Dunlap als schlagfertiger Kilian. (...) Klangvoll präsentierte sich der von Tarmo Vaask einstudierte Opernchor. (...) Begeisterter Beifall für die Musiker, Bravi insbesondere für Julia Grüter.“

Michael Vieth, Bachtrack

Art5III

„Musikalisch ist von diesem Premierenabend einmal mehr nur das Beste zu berichten – wie in letzter Zeit so oft in Nürnberg. Roland Böer am Dirigentenpult macht mächtig auf Sturm und Drang, vergisst dabei aber nicht eine sehr genaue und mitatmende Leitung des vorzüglichen Opernchores. Die Frauenrollen sind mit Julia Grüter (Agathe) und Veronika Loy (Ännchen) sehr überzeugend besetzt, die Männerrollen mit den beiden Jägerburschen Kaspar (Seokjun Kim) und Max (Tristan Blanchet) sogar vorzüglich. Den Vogel schießt allerdings Nicolai Karnolsky ab, der mit seiner profunden Stimme den finalen Auftritt des Eremiten zu einem besonderen Moment zu gestalten weiß.“

Martin Köhl, Art5III

Rondo

„Veronika Loy ist da für die humorvollen Einlagen des Ännchen zuständig, während Julia Grüter als Agathe eher die Zweiflerin geben darf. Und was Grüter dabei in ihren beiden großen Arien abliefert, ist schlichtweg sensationell. Mit schlank geführtem, aber in der Höhe wunderbar warm aufblühendem Sopran erlöst sie ihre Figur aus der oft erlebten Passivität und übernimmt in den Ensembles selbstbewusst die Führung. Wofür sie vom Publikum am Premierenabend frenetisch bejubelt wird.“

Tobias Hell, Rondo

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