Staatstheater Nürnberg
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Oper

Mac­beth

Oper von Giuseppe Verdi

Samstag, 22.02.2025

19.30 - 22.20 Uhr

mit einer Pause

Premiere

19.00 Uhr Einführung

Opernhaus

Abo P MT

Macbeth header

Libretto von Francesco Maria Piave und Andrea Maffei nach William Shakespeare

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Koproduktion mit der Oper Graz

Von Hexen getrieben, vom Ehrgeiz zerfressen, von der Lady unterstützt: Macbeth geht über Leichen, um auf den schottischen Thron zu gelangen. Während das schlechte Gewissen seine Frau in den Wahnsinn treibt, sichert er sich selbst immer skrupelloser die Macht.

Giuseppe Verdi, der in Shakespeare einen Seelenverwandten sah, liefert mit seinem „Macbeth“ eine packende musikalische Erzählung und eine erschütternd aktuelle Studie zum Moralverlust auf dem Weg nach oben. Dass es nicht immer schicksalhafte Mächte sind, die aus einem Menschen einen Tyrannen machen, sondern die eigene Machtgier, zeigt die eindrückliche Inszenierung von Kateryna Sokolova.

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Termine und Besetzung

Besetzung am 22.02.2025

Tageaktuelle Dirigat

Macbeth

Lady Macbeth, seine Frau

Banquo, General

Macduff, schottischer Adliger

Malcolm, Duncans Sohn

Kammerfrau der Lady

Ein Arzt

Diener/1. Erscheinung

Mörder/Herold

2. Erscheinung

Fleance/ 3. Erscheinung

Alter Ego von Macbeth

Orchester

Chor

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Fotos
FOTO(S) © Bettina Stöß
Pressestimmen
Nürnberger Nachrichten

„Sangmin Lee formt in der Titelpartie mit seinem melodieschönen Bariton nicht nur den entschlossenen Kraftkerl, sondern deutet die brüchigen Seiten dieses labilen Charakters überzeugend aus. Emily Newton gibt mit gut geführtem Sopran Lady Macbeth die nötige emotionale Fallhöhe. (...) Die Staatsphilharmonie schafft einen brodelnden Abgrund mit bedrohlich-explosiver Dimension. (...) Dieser Verdi zielt ins finstere Innere eines Wahns, der sich im Glauben an eine großartige Zukunft dank mächtigen Herrschern und erfolgreichen Dynastie-Gründern manifestiert.“

Thomas Heinold, Nürnberger Nachrichten

O-Ton

„Neben der spannungsgeladenen Inszenierung begeistert an diesem Abend das gesamte Ensemble auf der Bühne. Und welches Haus schafft es schon, eine derart musikalisch und sängerisch anspruchsvolle Oper komplett aus den eigenen Reihen zu besetzen? (...) Der Tänzer Sebastian Eilers als Alter Ego von Macbeth bringt die Gedanken und Wahnvorstellungen des persönlichkeitsgespaltenen Macbeth in einer sehr eindringlichen Choreografie auf die Bühne. (...) Wie immer stehen bei Böer die Sänger im Vordergrund, und insbesondere Sangmin Lee als Macbeth wird in seinen langen Monologen von der Staatsphilharmonie bestens begleitet.“

Andreas H. Hölscher, O-Ton

Bayerischer Rundfunk

„Bei Sokolova mutiert Verdis düstere Shakespeare-Vertonung zu einem packenden Psychothriller, der sich überwiegend im Kopf des Titelhelden abspielt und bei dem das Übernatürliche keinen Platz hat. (…) Was diese Produktion aber ebenso unterstreicht, ist die Qualität des Nürnberger Opernensembles. (…) Getragen wird der Abend vor allem von Sangmin Lee in der Titelrolle. Er führt einen kraftvollen Bariton ins Feld, der mühelos über die großen Chor-Tableaus hinweg trägt, verleiht dem innerlich zerrissenen Anti-Helden aber gleichzeitig auch verletzliche Züge.“

Tobias Hell, Bayerischer Rundfunk

Donaukurier

„Stimmgewaltig geht [Sangmin Lee] in der Rolle auf, schafft es seinen Triumph, seine Zweifel zu spielen, jagt dem Publikum ein ums andere Mal eine Gänsehaut über den Rücken. (...) Lady Macbeth – Emily Newton – (...) treibt ihn, ist aber auch ein Teil von ihm. Großartig sind die beiden zusammen in ihren Szenen. Was die Qualität des Nürnberger Opernhauses ausmacht, zeigt sich in der Besetzung des gesamten Werkes.“

Sabine Künzel, Donaukurier

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