Staatstheater Nürnberg
Home > Spielplan > Archiv > Spielzeit 22/23 > Spielplan 22/23 > Exit - Sterben für Anfänger*innen

Schauspiel

Exit - Ster­ben für An­fän­ger*innen

Rechercheprojekt von Wenzel Winzer

Regie: Wenzel Winzer

Dienstag, 28.03.2023

20.00 - 21.45 Uhr

3. Etage

Abo BB4

Exit header

Der Tod ist eines der wenigen wirklich unvermeidbaren Dinge im Leben. Und doch sind wir sehr geschickt darin, ihn zu verdrängen. Die meisten von uns werden nur selten mit ihm konfrontiert, an diesem Theaterabend allerdings schon. Denn er ist persönlich da, der Tod: mit seinem tiefschwarzen Humor und seiner ganzen unbegreiflichen Selbstverständlichkeit. Er erzählt von sich. Und von uns. Davon, wie wir mit ihm umgehen, wie wir ihn zu begreifen, zu bewältigen, zu verarbeiten suchen. Dabei nimmt er nicht nur sich selbst, sondern auch uns auf die Schippe.

Wenzel Winzer, der mit „Sex Arbeit“ bereits ein schwieriges Thema ebenso klug wie unterhaltsam auf die Bühne brachte, spricht für sein nächstes Rechercheprojekt mit Menschen, die tagtäglich mit dem Tod konfrontiert sind. Sterbebegleiterinnen, Medizinerinnen und Religionsvertreter*innen kommen zu Wort und finden mit ihren Perspektiven Eingang in das Stück.

DIGITALE STÜCKEINFÜHRUNG


zum Einführungs-Podcast

Team

Regie

Bühne / Kostüme

Dramaturgie

Licht-Design

Termine und Besetzung

Besetzung am 28.03.2023

Informationen zum Kartenvorverkauf

Keine freien Plätze mehr? Sie können sich gerne auf unsere Warteliste setzen lassen! Sollten wieder Tickets für die von Ihnen angefragte Veranstaltung verfügbar sein, melden wir uns aktiv bei Ihnen. Befindet sich Ihr Wunschtermin noch nicht im Vorverkauf, merken wir Sie gerne vor. Teilen Sie uns einfach Produktion, Datum und Ihren Platzwunsch mit (gerne jeweils mit Alternativen) und wir tun unser Bestes, diesem nachzukommen. Hier können Sie unseren Kartenservice erreichen.


Video/Audio

Youtube-Inhalte aktivieren

Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung

Fotos
FOTO(S) © Konrad Fersterer
Pressestimmen
V - Das Studimagazin

„Durch verschiedene Geschichten und Assoziationen zum Tod schafft Winzer für das Publikum individuelle Identifikationsmöglichkeiten. (…) Winzer (blickt) mit einer guten Mischung aus berührenden und komischen Szenen, ernsten und lockeren Momenten sowie konkreten Geschichten und metaphorischen Bildern feinfühlig auf das Thema Tod. Dies liegt nicht zuletzt an dem tollen Ensemble, das neben Annette Büschelberger als Tod außerdem Aydın Aydın, Yascha Finn Nolting und Adeline Schebesch einschließt. Ihr Zusammenspiel wirkt harmonisch, sie sind immer gemeinsam auf den Punkt.“

Svenja Plannerer, V - Das Studimagazin

Nürnberger Nachrichten/Nürnberger Zeitung

„Winzer nimmt sein Thema mit viel Respekt und gebührendem Ernst, doch er lässt auch Raum für Humor. So entsteht ein ausgewogener Abend, der nicht nur die verschiedenen Facetten des Todes anspricht, sondern auch Anschauungen neu sortiert, manchen Gedanken in Gang bringt - und gut unterhält. Letzteres ist nicht zuletzt Winzers Methode geschuldet: Er schöpft den Fundus der Darstellungsformen, die ihm das Theater bietet, voll aus.“

Birgit Nüchterlein, Nürnberger Nachrichten/Nürnberger Zeitung

Donaukurier

„Ein spannungsvoll dichter (...) Abend. (...) Insgesamt gelang Winzer und dem eindrucksvollen Ensemble also nicht nur ein Report über das Sterben und seine wissenschaftlich-wirtschaftliche Nutzbarkeit, sondern auch der Schwellenabbau zu einem tabuisierten Thema. Der Applaus zeugte von hoher Anteilnahme des Publikums und quicklebendiger Aufmerksamkeit.“

Roland H. Dippel, Donaukurier

Theater der Zeit

„Winzer verwandelt das schwere Thema mit einem guten Sinn für Humor in einen leichtgängigen kompakten Abend, der nicht an Tiefgang und Ernst einbüßt. Die Geschichten gehen alle unter die Haut. (...) Unsere leistungsorientierte Fitnessgesellschaft verdrängt das Sterben und die Endlichkeit, oder versucht zumindest die Thematik so weit wie möglich an den Rand zu drängen. Umso verdienstvoller ist anzuerkennen, dass Wenzels Theaterarbeit dieses Tabuthema an die Oberfläche bringt und einen guten therapeutischen Beitrag leistet.“

Paul Tischler, Theater der Zeit

> Spielplan

> Digitaler Fundus

Nach oben