Staatstheater Nürnberg
Home > Spielplan 21/22 > Bestätigung

Schauspiel

Be­stä­ti­gung

von Chris Thorpe

Regie: Antje Thoms

Donnerstag, 10.03.2022

19.30 - 20.50 Uhr

Schauspielhaus

Ersatzvorstellung für „Spiel der Illusionen“. Bereits gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit.

header Bestätigung

Dass wir immer nach Belegen für das suchen, was wir ohnehin schon glauben, heißt in der Psychologie „Bestätigungsfehler“. Kann man ihn unterdrücken? Wäre das überhaupt sinnvoll? Ein überzeugter Linksliberaler trifft einen ebenso überzeugten Nationalsozialisten – und versucht es. Bis über die Grenzen des politisch Erträglichen hinaus. Sascha Tuxhorn lädt das Publikum auf ein kleines, eigentlich erst einmal ganz leichtes, spaßvolles Experiment ein …

> Hinweis auf sensible Inhalte


> DIGITALE STÜCKEINFÜHRUNG
[Digitaler Fundus] Einführungs-Podcast - Bestätigung

Beschreibung

Wir alle lassen uns in unseren Haltungen lieber bestätigen als verunsichern, suchen immer nach Informationen, die bestätigen, was wir ohnehin schon glauben. Dass wir uns so gern im Recht fühlen, ist es ein gut untersuchtes psychologisches Phänomen: der „Confirmation Bias“ oder „Bestätigungsfehler“. Er behindert uns zwar, verstärkt Filterblasen und Echokammern – aber ist diese Wahrnehmungsverzerrung wirklich nur ein Fehler? Kann man sie ausschalten? Gegenteilige Ansichten wirklich verstehen? In Chris Thorpes „Bestätigung“ berichtet uns ein (von sich) überzeugter Linksliberaler von seinem Selbstversuch, den Bestätigungsfehler zu unterdrücken. Als größtmögliche Herausforderung sucht er den Dialog mit einem überzeugten Nationalsozialisten. Und mehr und mehr stellt sich die Frage, ob und wem es überhaupt wirklich nützt, Menschenverachtung und Hass nachvollziehen zu wollen. Sich das – als Chris, als Publikum, als Öffentlichkeit – immer wieder anzuhören. Wo ist die Grenze? "Bestätigung" fragt danach, wie dem Auseinanderfallen des politischen Meinungsdiskurses einerseits und der immer unverhohleneren Verschiebung desselben nach rechts begegnet werden kann.

Chris Thorpes Solo-Stücke erwachsen aus persönlichen Recherchen und Selbstversuchen und zeigen klug, einfühlsam – und bei aller Härte des Behandelten immer auch humorvoll – sein Ringen mit politischen und gesellschaftlichen Problemlagen der Gegenwart.

Team

Regie

Bühne und Kostüme

Dramaturgie

Licht

Video/Audio

Youtube-Inhalte aktivieren

Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung

Fotos
FOTO(S) © Konrad Fersterer
Pressestimmen
Nürnberger Nachrichten

„Und Tuxhorn (...), ein ebenso intellektueller wie sinnlicher Spieler, der (...) für jede Situation die Nuance neu scharf stellt – er macht das perfekt.“

Wolf Ebersberger, Nürnberger Nachrichten

Regensburger Zeitung

„(D)as Mikrofon ist der Ort des Gegenübers, seiner Sprache und seiner Argumentation, die klug ist, aber eben einen Pfad nach draußen weist: (...) Bis dorthin aber führt die Toleranz nicht.“

Christian Muggenthaler, Regensburger Zeitung

> Spielplan

> Digitaler Fundus

Nach oben

Diese Seite nutzt Website Tracking-Technologien von Dritten, um ihre Dienste anzubieten, stetig zu verbessern und Werbung entsprechend der Interessen der User anzuzeigen. Einige der Drittanbieter übertragen Daten an Server in den USA, womit ein erhöhtes Risiko verbunden sein kann. Informationen hierzu erhalten Sie in den Cookie-Einstellungen bei den jeweiligen Cookies sowie in der Datenschutzerklärung. Ihre Einwilligung ist freiwillig. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen jederzeit ändern.

Weitere Hinweise Datenschutzerklärung Impressum

Diese Cookies sind von grundlegender Bedeutung für die Funktion unserer Website. Sie werden automatisch gelöscht, wenn der lokale Browser geschlossen wird oder eine gewisse Zeit (24 Stunden) vergangen ist, ohne dass der Nutzer auf der Website Aktionen durchgeführt hat.

Diese Cookies sammeln Informationen darüber, wie Sie unsere Website verwenden. Sie speichern keine Informationen, die eine persönliche Identifikation des Benutzers erlauben. Statistische Daten werden anlasslos binnen 30 Tagen automatisch gelöscht, beziehungsweise nach Abschluss der Aus- und Verwertung, je nachdem, was länger ist.