Staatstheater Nürnberg
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Oper

Pim­pi­no­ne / Herzog Blau­barts Burg

Opern von Georg Philipp Telemann und Béla Bartók

Freitag, 18.06.2021

19.30 - 22.30 Uhr

Opernhaus

Pimpi 030 header

Libretto von Johann Philipp Praetorius / Libretto von Béla Balázs

„Pimpinone oder Die ungleiche Heirat“ in deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln, „Herzog Blaubarts Burg“ in ungarischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Auf den ersten Blick haben Telemanns „Pimpinone“ und Bartóks „Herzog Blaubarts Burg“ wenig gemeinsam: ein komisches Intermezzo aus dem 18. Jahrhundert in der Tradition der Commedia dell’arte und ein ungarischer Opernklassiker der Moderne, der ein düsteres Märchen aus der Sicht der Psychoanalyse neu interpretiert. „Ein Sopran und ein Bariton heiraten“, bringt Regisseurin Ilaria Lanzino die Übereinstimmungen auf den Punkt. Und: „Es gibt Spannungen.“
Spannend wird die Gegenüberstellung dieser Werke sicherlich; denn Lanzino legt mit ihrer sehr konkreten Herangehensweise an die Werke ihr Augenmerk auf das Verhältnis der Geschlechter im Hier und Jetzt.


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[Digitaler Fundus] Einführung Online - Pimpinone

[Digitaler Fundus] Einführung Online - Herzog Blaubarts Burg

Termine und Besetzung

Besetzung am 18. Juni 2021

Musikalische Leitung

Vespetta

Pimpinone

Musikalische Leitung

Blaubart

Judith

Orchester

Statisterie

Zusätzliche Informationen


Video/Audio

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Fotos
Foto(s) © Ludwig Olah
Pressestimmen
Nürnberger Nachrichten

„Nach sieben Monaten ohne Spielbetrieb ging im Opernhaus am Mittwoch mit einer Doppelpremiere der Vorhang hoch. (...) Der ziemlich vereinsamte und verlotterte Pimpinone (Gastsänger Hans Gröning spielte die komischen Facetten seines Baritons inklusive akrobatischer Höhen voll aus) bestellt sich im Internet eine Haushaltshilfen-Roboterin (...) namens Vespetta. (...) In 'Herzog Blaubarts Burg' (legt Almerija Delic) Judith, der weiblichen Hauptfigur (...) eine Menge Willens- und Widerstandkraft in den aufbegehrenden Mezzo. Jochen Kupfer spielt Blaubart wie einen in sich gefangenen Zwangscharakter, scheinbar kultiviert, aber deshalb umso gefährlicher. Sein Bassbariton meistert in diesem Rollendebüt expressive Passagen ebenso souverän wie das schwierige Parlando.“

Thomas Heinold, Nürnberger Nachrichten

Süddeutsche Zeitung

„(Auf der Suche) nach Stücken, die man auch unter Abstands- und Hygieneregeln umsetzen kann fand (man) für die Wiedereröffnungspremiere Telemanns "Pimpinone" und Bartóks "Herzog Blaubarts Burg". So unterschiedlich die beiden Stücke auch sind - das eine ist ein lustiges barockes Zwischenspiel, das andere ein expressiver Geschlechterkampf von 1911 -, so eint sie doch das Thema. Kurz gesagt: das Scheitern einer Ehe, von Ilaria Lanzino erzählt als zwei Varianten des Erwachens weiblicher Selbstbestimmung. Und zwar erst einmal mit großem Witz. (...) Ladurner glänzt mit feiner, schwereloser Stimme, Gröning fügt sich mit Charme in die Machtlosigkeit des Gatten.“

Egbert Tholl, Sueddeutsche Zeitung

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