Staatstheater Nürnberg

Schauspiel

Isola (UA)

von Philipp Löhle. Die Inszenierung von Jan Philipp Gloger als Theaterfilm von Sami Bill

Sonntag, 25.04.2021

19.30 - 20.45 Uhr

anschließend Online-Nachgespräch

Online

StaatstheaterNuernberg 2020 21 Schauspiel Isola-(UA) 3099 c Konrad-Fersterer6KO

Theaterfilm von Sami Bill

1838: Auf der Burg des Grafen Friedrich Wilhelm von Munk feiert man ausgelassen, als plötzlich einer der Gäste tot umfällt. Die Angst geht um, und während sich die Gesellschaft in den Ballsaal einschließt, fordert das Unbekannte draußen weitere Opfer. Inspiriert von Schauerromantik und Horrorfilmen skizziert Philipp Löhle in seinem neuen Stück eine übersatte Gesellschaft, die am Rand des Abgrunds tanzend dessen Tiefe leugnet. In der Filmregie von Sami Bill wird aus der von Jan Philipp Gloger während des Lockdowns inszenierten Produktion ein ganz eigenes Werk, das einen Besuch der Inszenierung im Schauspielhaus zu einem späteren Zeitpunkt nicht ersetzen will.

Wo und Wie?
Die Veranstaltung findet auf YouTube statt. Um an dieser Veranstaltung teilzunehmen, buchen Sie bitte ein Ticket über unseren Webshop. Sie können an diesem digitalen Angebot entweder kostenfrei teilnehmen, oder aber eine der angebotenen Preiskategorien frei wählen. Auf Inhalt und Umfang des Angebots hat die von Ihnen gewählte Kategorie keinen Einfluss. Nach erfolgreicher Buchung erhalten Sie eine Bestätigung per E-Mail, die weitere technische Hinweise für die Teilnahme enthält. Die Zugangsdaten erhalten Sie unmittelbar vor der Veranstaltung (etwa 30 bis 60 Minuten vor Beginn) ebenfalls per E-Mail.

Online-Nachgespräch:
Im Anschluss findet ein Live-Nachgespräch mit beteiligten Künstler*innen statt, an dem man sich über den Chat und per E-Mail (live(a)staatstheater-nuernberg.de) beteiligen kann.

Team

Filmregie, Kamera und Schnitt

Drehbuch

Musik und Sounddesign

Ton- und Videotechnik

Termine und Besetzung

Besetzung am 25. April 2021

Prof. Ambrosius Freudenbach jr.

Wilhelm Friedrich von Munk

Sophie Caroline Kühn

Hugo Maria Kühn

Die Dame Lydia Skriem

Flora

Gustav

April 2021

  • So., 25.04.2021, 19.30 Uhr

Zusätzliche Informationen

Bitte beachten Sie, dass im Schauspiel in der Regel weitere Vorstellungstermine in Planung sind.


Video/Audio

YouTube-Inhalte aktivieren

Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung

Pressestimmen
SWR 2 und BR

„Regisseur Jan Philipp Gloger und Videokünstler Sami Bill haben Löhles Stück mit spürbarer Freude am Spiel mit der Schauerromantik in Szene gesetzt. (Sie) haben ein funkelndes Hybrid geschaffen, ganz so wie sie ihr Werk etikettiert haben: einen Theater-Film. Und der entwickelt einen Sog, ähnlich stark wie der Angststrudel, der die gräfliche Gesellschaft in „Isola“ in den Abgrund zieht.“

Christoph Leibold, SWR 2 und BR

Süddeutsche Zeitung

„‚Isola‘ ist (…) eine creepy Groteske mit Anleihen beim Horrorfilm ebenso wie bei der schwarzen Romantik à la Edgar Allan Poe. Die theaterfilmische Umsetzung durch Sami Bill (…) bewegt sich irgendwo zwischen Vampirfilm, Edgar Wallace und dem Brettspiel „Cluedo“. (...) Sami Bill lässt es tricktechnisch schneien und virtuelle Schmetterlinge schwirren (…), es gibt verschiedene Kameraperspektiven und Close-ups, auch eine Fahrt durch ein Türen-Labyrinth – die Möglichkeiten und die Eigenständigkeit eines Theaterfilms.“

Christine Dössel, Sueddeutsche Zeitung

Nachtkritik

„Die Gefahr ist nie greifbar. Umso eindeutiger ist manche Charakterzeichnung. Der neue Markgraf ist der Politiker – den Tjark Bernau laut und dabei umso hilfloser anlegt. Bernau gelingt das Kunststück, ihn dabei nicht unsympathisch wirken zu lassen. (…). Die filmischen Mittel (Regie: Sami Bill) sind wohl eingesetzt. Hier ein besonderer Winkel, dort ein Blick hinter die Bühne oder ein digital verstärkter Schneesturm. "Isola" will kein Film sein. Die Inszenierung bleibt ein Theaterstück, das die Möglichkeiten der Technik nutzt.“

Steffen Becker, Nachtkritik.de

Nürnberger Nachrichten

„Die aufwändige Umsetzung von Videodesigner Sami Bill sorgt für ästhetisch-visuelle Effekte, verstärkt zusammen mit Kostia Rapoports Musik die intendierte Schauerstimmung (…) Franziska Bornkamm hat dazu eine holzvertäfelte Guckkastenbühne erdacht, in der viele Türen eine bewegte Inszenierung ermöglichen, zudem die Lecks im Schutzraum symbolisieren und Ausblicke auf Traumwelten freigeben. Löhle und Gloger (gelingt es) treffende Bilder und Allegorien für die Aspekte und Stimmen in der Krise zu entwerfen."

Birgit Nüchterlein, Nürnberger Nachrichten

> Spielplan

> Digitaler Fundus

Nach oben

Diese Seite nutzt Website Tracking-Technologien von Dritten, um ihre Dienste anzubieten, stetig zu verbessern und Werbung entsprechend der Interessen der User anzuzeigen. Einige der Drittanbieter übertragen Daten an Server in den USA, womit ein erhöhtes Risiko verbunden sein kann. Informationen hierzu erhalten Sie in den Cookie-Einstellungen bei den jeweiligen Cookies sowie in der Datenschutzerklärung. Ihre Einwilligung ist freiwillig. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen jederzeit ändern.

Weitere Hinweise Datenschutzerklärung Impressum

Diese Cookies sind von grundlegender Bedeutung für die Funktion unserer Website. Sie werden automatisch gelöscht, wenn der lokale Browser geschlossen wird oder eine gewisse Zeit (24 Stunden) vergangen ist, ohne dass der Nutzer auf der Website Aktionen durchgeführt hat.

Diese Cookies sammeln Informationen darüber, wie Sie unsere Website verwenden. Sie speichern keine Informationen, die eine persönliche Identifikation des Benutzers erlauben. Statistische Daten werden anlasslos binnen 30 Tagen automatisch gelöscht, beziehungsweise nach Abschluss der Aus- und Verwertung, je nachdem, was länger ist.