Staatstheater Nürnberg
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Schauspiel

Erste Staf­fel. 20 Jahre Großer Bruder (UA)

von Boris Nikitin mit Texten aus dem Reality-TV, von Orwell und anderen

Regie: Boris Nikitin

Samstag, 19.09.2020

19:30 - 22:20 Uhr

Premiere

Schauspielhaus

Erste Staffel header

Kurz nach der Jahrtausendwende. Schröder ist Kanzler, Britney Spears in den Charts, Mohammed Atta ein unbekannter Student in Hamburg. Und eine Handvoll Unbekannter bezieht einen Container, um sich vom TV-Publikum beobachten zu lassen. Ein scheinbar harmloser Wettbewerb, der einen ungeahnten – und heute fast vergessenen – Skandal und Medien-Hype auslöst. Es ist der Beginn eines neuen Zeitalters, den Nikitin rekonstruiert: Das Private wird schamlos zur Schau gestellt, Sichtbarkeit wird zur neuen Arbeit und Aufmerksamkeit zur Leitwährung. Aus Realität ist Reality geworden – mit allen Konsequenzen.


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[Digitaler Fundus] Einführungs-Podcast - Erste Staffel. 20 Jahre Großer Bruder

Team

Regie

Bühne und Kostüme

Dramaturgie

Musik, Sounddesign

Video

Webserie

Licht-Design

Termine und Besetzung

Besetzung am 19. September 2020

September 2020

Oktober 2020

Zusätzliche Informationen

Bitte beachten Sie, dass im Schauspiel in der Regel weitere Vorstellungstermine in Planung sind.

Ihr Wunschtermin ist dabei, aber noch nicht im Vorverkauf? Kein Problem, Sie können Ihre Karten vormerken lassen!

Die Kolleg*innen der Theaterkasse werden Sie dann entsprechend kontaktieren.

Nennen Sie uns dafür einfach den gewünschten Termin:

per E-Mail: info@staatstheater-nuernberg.de
oder telefonisch unter +49-(0)180 / 1-344-276
(Festnetz 3,9 ct/Min; Mobilfunk bis 42 ct/Min)

Fotos
Foto(s) © Konrad Fersterer
Pressestimmen
BR24

„Das ist diese neue Welt der Reality, der inszenierten Realität, eine Realität, in der von Menschen ganz wesentlich verlangt wird, dass sie sichtbar sind und diese Sichtbarkeit als ihre Konkurrenzmasse preisgeben.“

Thibaud Schremser, BR24

Nürnberger Nachrichten

„Was das straff angelegte Stück neben subtilem Humor und dem erfrischend präsent, lustvoll und lebensecht agierenden Ensemble so attraktiv macht, ist seine Relevanz.“

Birgit Nüchterlein, Nürnberger Nachrichten

Bayerische Staatszeitung

Wenn Türen oder Rollladen des Containers geschlossen werden, bleibt doch nichts verborgen: Bühne ist nicht nur, was man sieht, sondern nach Castorfs Vorbild, was einem die Videokameras zeigen: Befriedigung aller voyeuristischen Gelüste, alles, was die Insassen an Psychosen, Obsessionen, Aggressionen bis hin zur finalen Deformation entwickeln. (...) bürgerliche Ödnis zwischen Alpenveilchen und Spaghettifraß breitet sich mehr und mehr zwischen den hingebungsvoll spielenden Akteuren Julia Bartolome, Tjark Bernau oder Süheyla Ünlü aus.

Uwe Mitsching, Bayerische Staatszeitung

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