Staatstheater Nürnberg
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Schauspiel

An­ti­go­ne

von Sophokles

Regie und Bühne: Andreas Kriegenburg

Dienstag, 17.11.2020

19:30 - 21:30 Uhr

Schauspielhaus

Antigone header

Deutsch von Heinz Oliver Karbus

Antigone will nichts weiter, als ihrem Bruder eine würdige Bestattung ermöglichen. Doch die Lage gebietet, Staatsräson und Gemeinwohl Vorrang einzuräumen vor Traditionen oder individuellem Recht. So Kreon, der als neuer König versucht, Theben nach überstandener Epidemie und einem gerade beendeten Bruderkrieg zu stabilisieren. Ein unversöhnlicher Konflikt bis in den Tod – aber die einfache Formel der Verteidigung des Individuums gegen die autoritäre Staatsmacht bröckelt in der Krise. Denn die fragt auch nach der Verantwortung des Einzelnen für das Gemeinwesen. Ein unauflösbares Dilemma, vor 2500 Jahren wie heute.


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[Digitaler Fundus] Einführungs-Podcast - Antigone

Team

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Termine und Besetzung

Besetzung am 17. November 2020

Antigone

Kreon, Chor

Ismene, Chor

Eurydike, Kreon, Chor

Haimon, Chor

Wächter, Kreon, Chor

Teiresias, Chor

Bote, Chor

Zusätzliche Informationen

Bitte beachten Sie, dass im Schauspiel in der Regel weitere Vorstellungstermine in Planung sind.

Ihr Wunschtermin ist dabei, aber noch nicht im Vorverkauf? Kein Problem, Sie können Ihre Karten vormerken lassen!

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oder telefonisch unter +49-(0)180 / 1-344-276
(Festnetz 3,9 ct/Min; Mobilfunk bis 42 ct/Min)

Fotos
Foto(s) © Konrad Fersterer
Pressestimmen
Nürnberger Nachrichten

Es ist nicht nur der Sand der Zeit, der hier von oben herabrieselt und ohne Unterschied alles bedeckt: (...) Ein starkes, sinnlich packendes Bild, das Regisseur Andreas Kriegenburg an den Anfang seiner Nürnberger "Antigone" gesetzt hat. (...) Pauline Kästner spielt diese Antigone, und schon ihr erster Monolog ist, ja, ein Höhepunkt des Abends. (...) Sie (...) überzeugt mit einem fahl leuchtenden, großen, zerrissenen Frauenporträt. (...) Aber auch ihr Gegenpart ist gelungen. Nie war Hochstrasser besser (...).

Wolf Ebersberger, Nürnberger Nachrichten

Nachtkritik

Diese Antigone (...) bleibt immer bei sich selbst, ob sie in ihrer kleinen Sandburg den Traum der neuen Welt zwischen den Fingern rieseln lässt oder im Streit mit der Staatsmacht das Leben aufs Spiel setzt. Kreon hingegen ist eine tief gespaltene Persönlichkeit – wenn er, gespielt von Michael Hochstrasser, mit seinem Soldatenmantel für Momente die ganze Rolle abgibt. (...) besonders eindrucksvoll: wenn Adeline Schebesch (...) mit Text und Textil die weiche Seite des Tyrannen übernimmt (...).

Dieter Stoll, Nachtkritik

Süddeutsche Zeitung

Kriegenburgs Raum birgt alle wesentlichen Elemente seiner "Antigone"-Inszenierung: Bildhaftigkeit und Bewegung (...). Der Chor, er verkörpert das Volk. (...) Und was sagt das Volk in Zeiten von Corona angesichts so manch (...) hirnrissiger Erlasse? (...) Da ist "Antigone" das Stück der Stunde, Ambilvalenzen zu reflektieren (...) Und das leistet diese nur zweistündige Aufführung (...) glänzend.

Eva-Elisabeth Fischer, Süddeutsche Zeitung

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