Staatstheater Nürnberg

Schauspiel

An­ti­go­ne

von Sophokles

Regie und Bühne: Andreas Kriegenburg

Samstag, 07.11.2020

19.30 - 21.30 Uhr

Schauspielhaus

Aufgrund der bundesweiten Beschränkungen zum Infektionsschutz muss diese Vorstellung leider ausfallen. Weitere Informationen finden Sie auf der Startseite unserer Webseite.

Antigone header

Deutsch von Heinz Oliver Karbus

Antigone will nichts weiter, als ihrem Bruder eine würdige Bestattung ermöglichen. Doch die Lage gebietet, Staatsräson und Gemeinwohl Vorrang einzuräumen vor Traditionen oder individuellem Recht. So Kreon, der als neuer König versucht, Theben nach überstandener Epidemie und einem gerade beendeten Bruderkrieg zu stabilisieren. Ein unversöhnlicher Konflikt bis in den Tod – aber die einfache Formel der Verteidigung des Individuums gegen die autoritäre Staatsmacht bröckelt in der Krise. Denn die fragt auch nach der Verantwortung des Einzelnen für das Gemeinwesen. Ein unauflösbares Dilemma, vor 2500 Jahren wie heute.


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Pressestimmen
Nürnberger Nachrichten

Es ist nicht nur der Sand der Zeit, der hier von oben herabrieselt und ohne Unterschied alles bedeckt: (...) Ein starkes, sinnlich packendes Bild, das Regisseur Andreas Kriegenburg an den Anfang seiner Nürnberger "Antigone" gesetzt hat. (...) Pauline Kästner spielt diese Antigone, und schon ihr erster Monolog ist, ja, ein Höhepunkt des Abends. (...) Sie (...) überzeugt mit einem fahl leuchtenden, großen, zerrissenen Frauenporträt. (...) Aber auch ihr Gegenpart ist gelungen. Nie war Hochstrasser besser (...).

Wolf Ebersberger, Nürnberger Nachrichten

Nachtkritik

Diese Antigone (...) bleibt immer bei sich selbst, ob sie in ihrer kleinen Sandburg den Traum der neuen Welt zwischen den Fingern rieseln lässt oder im Streit mit der Staatsmacht das Leben aufs Spiel setzt. Kreon hingegen ist eine tief gespaltene Persönlichkeit – wenn er, gespielt von Michael Hochstrasser, mit seinem Soldatenmantel für Momente die ganze Rolle abgibt. (...) besonders eindrucksvoll: wenn Adeline Schebesch (...) mit Text und Textil die weiche Seite des Tyrannen übernimmt (...).

Dieter Stoll, Nachtkritik

Süddeutsche Zeitung

Kriegenburgs Raum birgt alle wesentlichen Elemente seiner "Antigone"-Inszenierung: Bildhaftigkeit und Bewegung (...). Der Chor, er verkörpert das Volk. (...) Und was sagt das Volk in Zeiten von Corona angesichts so manch (...) hirnrissiger Erlasse? (...) Da ist "Antigone" das Stück der Stunde, Ambilvalenzen zu reflektieren (...) Und das leistet diese nur zweistündige Aufführung (...) glänzend.

Eva-Elisabeth Fischer, Süddeutsche Zeitung

Theater heute

"Immer ist (Antigone) präsent, als Mahnerin und Mahnmal – eine Pietà (…). Kreon (Michael Hochstrasser) (tigert) wie ein Aufgestörter durch sein wackeliges Reich und muss sich zuvörderst mit seinem Volk auseinandersetzen (…). Drängend und fordernd mit Das-Volk-sind-wir-Empörung treiben die Frauen und Männer den König in die Enge, zelebrieren ihr Leid, ringen mit der Sprache (…). Hochstrasser zeigt nachvollziehbar die Wandlung: Vom Gleichgültigen zum Getriebenen (…)."

Bernd Noack, Theater heute 12/2020

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