Staatstheater Nürnberg
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Oper

La Ca­lis­to

Oper von Francesco Cavalli

Freitag, 27.12.2019

19:30 - 22:20 Uhr

19:00 Uhr Einführung

Opernhaus

La-Calisto khp-1887 header

Libretto von Giovanni Faustini

In italienischer Sprache mit dt. und engl. Übertiteln

Die Welt ist vertrocknet und muss befruchtet werden: Genau die richtige Aufgabe für Göttervater Jupiter, dem sowieso mal wieder der Sinn nach etwas Jüngerem steht. Objekt seines Interesses ist die schöne Nymphe Calisto. Für die Reize älterer Herren, so göttlich sie auch sein mögen, ist sie allerdings nicht empfänglich. Jupiter muss sich in die Gestalt von Calistos angehimmelter Chefin Diana verwandeln, um Calisto mit seinem alles erquickenden Samen zu erfreuen. So blüht die Welt auf, aber Calisto geht unter, bis sie ehrenhalber zu einem Sternbild erhoben wird – in dieser feinen und gemeinen Oper des barocken venezianischen Meisters Francesco Cavalli.

Beschreibung

Die Welt ist vertrocknet und muss befruchtet werden: Genau die richtige Aufgabe für Göttervater Jupiter, dem sowieso mal wieder der Sinn nach etwas Jüngerem steht. Objekt seines Interesses ist die schöne Nymphe Calisto. Für die Reize älterer Herren, so göttlich sie auch sein mögen, ist sie allerdings nicht empfänglich. Jupiter muss sich in die Gestalt von Calistos angehimmelter Chefin Diana verwandeln, um Calisto mit seinem alles erquickenden Samen zu erfreuen. So wird „La Calisto“ zur Travestie und Verwechslungskomödie, die verrückte Blüten treibt und wunderbar witzige Situationen schafft. Doch es ist nicht nur komisch, was hier passiert. Während Jupiter seinen Willen bekommt und auch Diana eine erfüllte Liebe zu Endimione leben darf, gerät Calisto in die Fänge der eifersüchtigen Göttergattin Juno. Am Ende speist der größte Gott sie mit einem Sternbild am Firmament ab: Ewiger Ruhm, gekauft für irdisches Unglück.

Francesco Cavalli (1602-1676) war nach seinem Lehrer Claudio Monteverdi der zweite große Meister der frühen venezianischen Oper. Seine Stücke sind rasant und unterhaltsam, ihre Frische hat sich bis heute erhalten. Der Barockspezialist Wolfgang Katschner hat mit Musiker*innen der Staatsphilharmonie und Gästen an den barocken Instrumenten eine authentische und dabei freie musikalische Fassung erarbeitet. Ein Abend für Fans des barocken Theaters und alle, die es werden wollen!

Team

Musikalische Leitung

Regie

Bühne

Kostüme

Licht

Choreographie

Dramaturgie

Termine und Besetzung

Besetzung am 27. Dezember 2019

Musikalische Leitung

La Natura / Linfea / Coro di Menti Celesti

L'Eternità / Giunone

Il Destino / Diana / Furie 1

Giove

Mercurio

Calisto

Endimione / Coro di Menti Celesti

Satirino / Coro di Menti Celesti

Pane / Furie 2

Silvano / Coro di Menti Celesti

Orchester

Zusätzliche Informationen

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oder telefonisch unter +49-(0)180 / 1-344-276
(Festnetz 3,9 ct/Min; Mobilfunk bis 42 ct/Min)

Fotos
Foto(s) © Ludwig Olah
Pressestimmen
BR Klassik

"Antike Mythen und moderne gesellschaftliche Debatten schließen sich nicht aus, sondern können hervorragend zusammenpassen – und dabei sogar lustig sein. Das beweist Francesco Cavallis "La Calisto" in der Inszenierung von Jens-Daniel Herzog am Staatstheater Nürnberg."

  • BR Klassik
Die Deutsche Bühne

"Die fließende Aufhebung der Geschlechtergrenzen, sanft hochgewirbelt im munteren Tausch der Stimmfächer zwischen Männern und Frauen, klinkt sich erkennbar vom Knalleffekt aus und in den Theatersog ein."

Münchner Merkur

"Böse Poesie und bitterer Humor durchziehen den Abend, wobei auch befreiendes Lachen gestattet ist."

  • Markus Thiel, Münchner Merkur
Nürnberger Nachrichten

"Was Regisseur Herzog gelang, ist keine Kleinigkeit und zeugt von großer Begeisterung für das 1651 uraufgeführte „dramma per musica“ von Francesco Cavalli — nämlich einerseits dicht am Original zu bleiben, aber andererseits die Story sehr heutig zu übersetzen."

  • Jens Voskamp, Nürnberger Nachrichten
Nürnberger Zeitung

"Herzog stattete in Nürnberg die Produktion musikalisch mit einem auf historischen Instrumenten im erhöhten Orchestergraben spielenden Spezialisten-Ensemble aus, das vom Barockexperten Wolfgang Katschner virtuos geleitet wurde."

  • Thomas Heinold, Nürnberger Zeitung
deropernfreund.de

"Wir schauen also auf eine Burleske, die, man muss das bewundernd anerkennen, so gut wie nie dem Text widerspricht. Die Übertragung in die Gegenwart ist einfach, aber stimmig."

O-Ton Oper

"Gerade deshalb macht sich auch die Inszenierung von Jens-Daniel Herzog lustig über die geschilderte Götterwelt, übersetzt den Text von Faustini, wo nötig, neu in unser heutiges Alltags-Deutsch, was den komischen Effekt noch verstärkt."

  • Renate Freyeisen, O-Ton Oper
Bayerische Staatszeitung

"(Herzog) gelingt auf diesen Spuren und zusammen mit dieser Musik des 17. Jahrhunderts eine herrliche Mischung aus Komik und tiefen Gefühlen, Realität und Travestie, Kabarett und Mythos, die bestens unterhält und berührt."

  • Uwe Mitsching, Bayerische Staatszeitung
Mediengruppe Oberfranken

"Musikalisch ist die Aufführung unter der Leitung von Wolfgang Katschner, der etwas gekürzt, dafür Musik von anderen Komponisten einbezogen hat, auf der sicheren Seite. Sechzehn Musiker – das sind zehn mehr als bei derUraufführung in Venedig – spielen auf alten Instrumenten in heutiger Stimmung, aber historisch informiert."

  • Monika Beer, Mediengruppe Oberfranken

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