Staatstheater Nürnberg

Oper

Flo­ri­an Götz

Sänger*in (Gast)

Bariton

Florian Götz studierte an der Guildhall School of Music and Drama in London bei Paula Anglin und Mark Packwood, welches er mit Auszeichnung abschloss. Danach folgten weitere Studien an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar bei Mario Hoff und Ulrike Fuhrmann. Seit 2013 wird Florian Götz von Margreet Honig betreut.

In der Spielzeit 2009/2010 war Florian Götz Mitglied des Thüringer Opernstudios. Im Anschluss trat er als Solist von 2010 bis 2013 in das Ensemble des Theaters Erfurt ein. Dort sang er zahlreiche Fachpartien, u.a. Papageno, Dr. Falke, Belcore in „L’elisir d’amore“, Ping in „Turandot“ und Schaunard in „La Bohème“, Dandini in „La Cenerentola“, Jupiter in „Orpheus in der Unterwelt“, Ottokar in „Der Freischütz“ sowie Silvano in „Un ballo in maschera“. Außerdem widmete er sich am Theater Erfurt dem zeitgenössischen Repertoire, so sang er in den entsprechenden Uraufführungen die Partien des Taylor in Johanna Doderers „Der leuchtende Fluss“ und Mr. Parker in Alois Bröders „Die Frauen der Toten“. Florian Götz gastierte an Häusern wie dem Nationaltheater Weimar, dem Tiroler Landestheater Innsbruck, der Oper Leipzig, den Staatstheatern Darmstadt und Meiningen sowie dem Badischen Staatstheater Karlsruhe. Gastengagements führten ihn zudem zu international renommierten Festivals und Konzertzentren wie Glyndebourne Festival/GSMD, Ludwigsburger Schlossfestspiele, Concertgebouw Amsterdam, Festspielhaus Bregenz, Festwochen Herrenhausen, Bayreuth Barock, Mozartfest Würzburg, Féstival Berlioz und Féstival de Sablé. Regelmäßig tritt er in der Philharmonie Warschau, de Bijloke Gent und im de Single Antwerpen auf.

Besonderes Augenmerk schenkt Florian Götz dem Repertoire des Barock. So interpretierte er bereits zahlreiche Händel-Partien, aber auch ausgefallenen Partien wie Scarlattis Gildo in „Penelope la Casta“ beim WDR in Köln. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit der Lautten Compagney unter Wolfgang Katschner. Eine DVD der gemeinsamen Produktion von „Rinaldo“ für die Ludwigsburger Schlossfestpiele ist 2015 bei Arthaus erschienen. Er ist regelmäßiger Gast bei den Händelfestspielen in Halle und Göttingen, dem Rheingau Musikfestival sowie den Magdeburger Telemann-Festtagen, wo zahlreiche CD- und Rundfunkaufnahmen entstanden.

Viel Lob von der Kritik erhielt auch seine Gestaltung der Partie des Nardo in der Ersteinspielung von Pasquale Anfossis „La finta Giardiniera“ für Harmonia Mundi/Sony unter Werner Ehrhardt mit dem Ensemble l’arte del mondo. 2015 folgte eine weitere CD-Produktion mit l‘arte del mondo für Sony. Dieses Mal mit Florian Götz in der Partie des Lumaca in Salieris „La Scuola de’ gelosi“.

2012 debütierte Florian Götz an der Opéra Bastille in Paris mit dem Ensemble Le Poème Harmonique. Seither gastierte er an diversen französischen Theatern, u.a. der Opéra de Reims und der Opéra de Rouen, sowie dem Théâtre des Champs-Elysées in Paris unter Jean-Claude Malgoire.

Des Weiteren sang er unter namhaften Dirigenten wie Michael Sanderling, Marcus Bosch, Sir Colin Davies, Konrad Junghänel und Wolfgang Gönnenwein. Eine rege Konzerttätigkeit verbindet ihn mit der Münchner Philharmonie am Gasteig sowie dem Gewandhausorchester Leipzig. Konzertprogramm und Liederabende führten ihn neben Europa in die USA und nach Taiwan.

> Spielplan

> Digitaler Fundus

Nach oben

Diese Webseite verwendet Cookies, um für Sie eine möglichst einfache Nutzung der Seite sicherzustellen. Weitere Hinweise Datenschutzerklärung