Staatstheater Nürnberg
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Concert

Bruck­ners 3. Sym­pho­nie – 3. Phil­har­mo­ni­sches Kon­zert

Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Anton Bruckner

Friday, 16/11/2018

08.00 PM - 10.15 PM

Concert

Meistersingerhalle

Abo K, Abo O, Abo O1, Abo O2

Foto Venzago web

Bruckners Symphonien sind Kathedralen aus Tönen und Rhythmen, groß, Ehrfurcht gebietend, majestätisch und dabei doch zutiefst menschlich. Bruckner-Spezialist Mario Venzago wird Sie durch die gewaltige Architektur der 3. Symphonie führen.

Description

Die Prager nahmen für sich in Anspruch, als eine der ersten das Genie Mozarts erkannt zu haben. Denn während die Wiener ihrem berühmten Bürger einigermaßen reserviert gegenüber standen, feierten die Prager Mozart und seine Werke von Beginn an. Bei seinem zweiten Besuch in der Stadt brachte Mozart eine neue Sinfonie mit. Sowohl „Le nozze di Figaro“ als auch „Don Giovanni“, die in derselben Zeit entstanden, haben ihre Spuren in dieser so genannten „Prager Sinfonie“ hinterlassen. Denn ebenso wie bei diesen beiden Opern führt Mozart auch hier spielerische Leichtigkeit mit ernsten, tragischen Momenten zusammen, verbindet rokokohafte Grazie mit tiefer Leidenschaft. Die Sinfonie ist zwar nicht explizit für Prag entstanden, aber mit ihrer Begeisterung für Mozart haben sich die Prager diesen Beinamen wohl verdient. Mit dem Beinamen Wagner-Symphonie wird Anton Bruckners dritte Symphonie gern belegt, schließlich hat Bruckner sie dem „unerreichbaren, weltberühmten und erhabenen“ Meister aus Bayreuth gewidmet. Für die Rezeption seiner Symphonie war das allerdings eher hinderlich: Er geriet dadurch zwischen die Fronten der Neudeutschen Schule um Liszt und Wagner sowie Vertretern einer konservativen Musikauffassung. Die Uraufführung war ein Misserfolg. Für einen neuen Blick auf Anton Bruckner, frei von etwaigen Zuordnungen, Schulen und Interpretationsvorgaben, setzt sich der Schweizer Dirigent Mario Venzago seit einigen Jahren ein. Es ist ihm ein Anliegen, die Partituren wieder transparent zu spielen, nicht das Monumentale in den Vordergrund zu stellen, sondern die einzelnen Stimmen und die dynamische Abstufungen nachzuvollziehen. Die Ergebnisse seiner Interpretationen sind hörenswert, zeichnen sie doch ein sehr differenziertes Bild des Komponisten gerade auch in Bezug auf seine frühen Symphonien.

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