Staatstheater Nürnberg
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Opera

Josef Ernst Köp­p­lin­ger

Director

Regisseur

Josef E. Köpplinger wurde in Niederösterreich geboren. Er studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien und besuchte Seminare in New York und London. Ein erstes Festengagement erhielt er durch Marietheres List an die Städtischen Bühnen Regensburg. Seine Regiekarriere führte ihn von Wien über Deutschland in die Schweiz, nach Frankreich, England, Amerika und Japan. Sein Repertoire umfasst alle Sparten von Schauspiel über Oper bis zu Operette und Musical. Für das Musicalfestival Schloss Prugg/NÖ wurde er zum jüngsten Intendanten Österreichs berufen. 2004–2007 war er Schauspieldirektor am Theater in St. Gallen. 2005 konnte er den Stückewettbewerb St. Galler Autorentage ins Leben rufen, außerdem begründete er die St. Galler Festspiele mit. 2007–2012 war Josef E. Köpplinger Intendant des Stadttheaters Klagenfurt. Dort gründete er 2009 den MUT-Wettbewerb für musikalisches Unterhaltungstheater und inszenierte u. a. die Uraufführungen von Peter Turrinis „Silvester“ und der bis dahin verschollenen Cherubini-Oper „Koukourgi“, die von 3Sat live übertragen wurde. Gastregien waren u. a.: „Show Boat“ (Opéra national du Rhin, 2002), „Der tollste Tag“ (Volkstheater Wien, 2003), „Gräfin Mariza“ (2004) und „Der Opernball“ (2005) am Münchener Gärtnerplatztheater, „Der Barbier von Sevilla“ (National Opera Tokyo, 2005), Kienzls „Der Evangelimann“ (Volksoper Wien, 2006), die Deutsche Erstaufführung von Hans Werner Henzes „L’Upupa“ (Hamburgische Staatsoper, 2006), „Les Misérables“ (2007), „West Side Story“ (2008) und „Die Hochzeit des Figaro“ (2010) an der Grazer Oper, „Hello, Dolly!“ (Volksoper Wien, 2010), Schnitzlers „Das weite Land“ (Theater in der Josefstadt Wien, 2010), „La traviata“ (Aalto-Theater Essen, 2012) und „Der Gockel“ (Theater in der Josefstadt Wien, 2015). Mit der Spielzeit 2012/2013 hat Josef E. Köpplinger die Intendanz des Gärtnerplatztheaters übernommen und inszenierte dort u.a. die Uraufführung von Friedrich Cerhas Oper „Onkel Präsident“, die kontinentale Erstaufführung von „Tschitti Tschitti Bäng Bäng“, „Die Zirkusprinzessin“, „Cinderella“, die Musical-Uraufführung »Gefährliche Liebschaften« von Marc Schubring und Wolfgang Adenberg sowie die Uraufführung von Johanna Doderers Oper „Liliom“ für die er gleichfalls als Librettist verantwortlich zeichnete. 2013 wurde Josef E. Köpplinger der Kulturpreis Bayern verliehen. In Nürnberg inszenierte er bereits Richard Strauss „Ariadne auf Naxos“.

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