Wilhelm Tell

Samstag, 25.03.2017 von 19:30 - 22:10 Uhr, Schauspielhaus
von Friedrich Schiller
Wilhelm Tell ist ein wagemutiger Mann und ein brillanter Schütze. Sein Leben setzt er aufs Spiel, wenn andere Menschen in Not geraten. Doch mit politischen Dingen hat er nichts zu tun, und so scheint ihn auch die Willkürherrschaft der kaiserlich-habsburgischen Landvögte nicht zu kümmern. Auch dem Rütlischwur der Landsleute aus den Kantonen Uri, Schwyz und Unterwalden bleibt er fern. Was hat er als einfacher Mann und Familienvater mit Volksaufständen, Verschwörungen und Rebellion zu schaffen? Um Politik sollen sich die Schweizer Adeligen kümmern. Erst als Tell selbst von dem Reichsvogt Gessler schikaniert und genötigt wird, einen Apfel vom Kopf seines eigenen Sohnes zu schießen, rührt sich sein Widerstandsgeist. Doch Schillers Schauspiel "Wilhelm Tell" ist kein einfaches heroisches Freiheitsdrama. Es ist vielmehr ein komplexer und höchst poetischer Diskurs über die Triebkräfte von Freiheitsbewegungen und zugleich eine kritische Analyse des Freiheitsbegriffes sowohl auf privater als auch nationaler Ebene. Gerade die Widersprüche des Textes und die Verweigerung einer eindeutigen politischen Parteinahme machen das Stück in unserer heutigen Zeit so aktuell. ... [mehr]

Besetzung

: Inszenierung: Volker Schmalöer
: Kostüme: Falk Bauer
: Dramaturgie: Horst Busch


Tagesaktuelle Besetzung : 25.03.2017

Thomas Klenk (Hermann Gessler, Reichsvogt in Schwyz und Uri), Rainer Matschuck (Werner, Freiherr von Attinghausen ), Julian Keck (Ulrich von Rudenz, sein Neffe u. a.), Michael Hochstrasser (Werner Stauffacher), Stefan Drücke (Itel Reding / Rudolf der Harras u.a.), Heimo Essl (Walther Fürst), Daniel Scholz (Wilhelm Tell), Pius Maria Cüppers (Rösselmann, der Pfarrer / Walther Tell u. a.), Nicola Lembach (Arnold vom Melchtal / Armgard), Stefan Lorch (Konrad Baumgarten / Friessharddt), Josephine Köhler (Hedwig, Tells Gattin / Berta von Bruneck / Gertrud, Stauffachers Gattin), Jörg Scheiring (Meier von Sarnen / Leuthold u. a.)