Das Rheingold

Dienstag, 23.05.2017 von 19:30 - 21:50 Uhr, Opernhaus : RING-ZYKLUS 1
Mit freundlicher Unterstützung:
von Richard Wagner
: Vorabend des Bühnenfestspiels "Der Ring des Nibelungen"
: Text vom Komponisten
Mit freundlicher Unterstützung von:
OPERA VIVA - Patronatsverein der Oper des Staatstheater Nürnberg
Mit „Das Rheingold“ begann das Staatstheater Nürnberg die Neuproduktion von Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“. An vier Abenden erzählt Wagner von einem Zwerg, der Gold in Macht umwandelt, von Göttern, die die Gesetze brechen, die sie selbst schützen sollen, von Menschen, die Kühnes wagen und am Ende scheitern. Am Beginn steht der Raub des Rheingoldes durch den Zwerg Alberich, der die Liebe verflucht, um aus dem Gold den Ring zu schmieden, der ihm zur Weltmacht verhelfen soll. Doch damit kommt ein schicksalhafter Prozess in Gang: Wotans größenwahnsinnige Idee eines Repräsentationsbaus als Symbol längst erloschener Autorität der Götter, die Überlistung Alberichs durch Loge und Wotan, Alberichs zorniger Fluch, schließlich Fafners Brudermord an Fasolt – Alle steuern ihrem Verderben entgegen und können auch durch die Warnungen der weisen Erda nicht gestoppt werden. Regisseur Georg Schmiedleitner inszeniert dieses Epos über Gier nach Macht, Verschwendung von Ressourcen, Zusammenbrechen von Wertesystemen und sich selbst zerstörenden Machtgefügen, diese Welt, die einerseits mythischer Stoff und andererseits brennende Zeitgeschichte ist.

»WAS DU BIST, BIST DU NUR DURCH VERTRÄGE: BEDUNGEN IST, WOHL BEDACHT, DEINE MACHT!« ... [mehr]

Besetzung

: Musikalische Leitung: Marcus Bosch
: Inszenierung: Georg Schmiedleitner
: Kostüme: Alfred Mayerhofer
: Dramaturgie: Kai Weßler


Tagesaktuelle Besetzung : 23.05.2017

Marcus Bosch (Musikalische Leitung), Mikolaj Zalasinski (Wotan), Levent Bakirci (Donner), David Yim (Froh), Tilmann Unger (Loge), Antonio Yang (Alberich), Hans Kittelmann (Mime), Alexey Birkus (Fasolt), Nicolai Karnolsky (Fafner), Roswitha Christina Müller (Fricka), Michaela Maria Mayer (Freia), Judith Schmid (Erda), Ina Yoshikawa (Woglinde), Leah Gordon (Wellgunde), Ksenia Leonidova (Floßhilde), Staatsphilharmonie Nürnberg