Staatstheater Nürnberg
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Oper

Turing (UA)

Oper von Anno Schreier

Sonntag, 12.02.2023

19.00 - 21.15 Uhr

mit einer Pause

zum letzten Mal

18.30 Uhr Einführung

Opernhaus

Abo U

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Libretto von Georg Holzer

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Kompositionsauftrag des Staatstheaters Nürnberg, gefördert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung

Live aus dem Staatstheater Nürnberg auf BR-KLASSIK

Erst allmählich hat sich in den letzten Jahren das Bild Alan Turings als eines tragischen Helden des 20. Jahrhunderts zusammengesetzt: der Mathematiker, der dem Computer den Weg bereitete, der die deutschen Codes knackte und damit zu denen gehörte, die den Zweiten Weltkrieg entschieden, bevor man ihn wegen seiner Homosexualität in den Selbstmord trieb. Anno Schreier erzählt in seiner neuen Oper vom hart erkämpften Aufstieg und dem ungerechten Fall eines Genies, das in der Welt, die es zu retten half, nie heimisch geworden ist.

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FOTO(S) © Ludwig Olah
Pressestimmen
Bayerischer Rundfunk

Martin Platz in der Titelrolle gelingt eine einfühlsame und bewegende Charakterstudie. (...) Auch Emily Newton als leidgeprüfte Lebensgefährtin Joan ist bemerkenswert aufrichtig und glaubwürdig, vollkommen unhysterisch. Auch alle anderen Solisten und der enorm geforderte, äußerst bewegliche Chor machten ihre Sache außerordentlich gut. Eine Uraufführung mit Unterhaltungsqualität, das ist selten, das ist eine Herausforderung: Das Staatstheater Nürnberg hat sie gemeistert. Unterhaltsam (...) und ungemein erfolgreich. Kommt selten vor, dass das Publikum bei einer Uraufführung heutzutage ehrlich begeistert ist und nicht nur höflich klatscht.

Peter Jungblut, BR 24

Nürnberger Nachrichten/Nürnberger Zeitung

„Turing“ berührt (…) Themen, die derzeit aktuell sind: zunehmendes Unbehagen an den Verwerfungen der Digitalisierung sowie die Erkenntnis, dass auch in vielen europäischen Staaten bis vor kurzem sexuelle Selbstverwirklichung und Diversität mit übelsten Mitteln unterdrückt wurden - oder noch werden. Damit steht diese neue Oper voll in der Gegenwart. Und dass sie am Ende einhellig und lange bejubelt wurde, ist ein gutes Zeichen.

Thomas Heinold, Nürnberger Nachrichten/Nürnberger Zeitung

Klassik Info

„Das Mechanische der Minimal Music passt bestens zu einem Mann, der in der Welt der Zahlen besser zuhause war als im Menschenleben. (...) Ein Drumset, zahlreiche Perkussionsinstrumente und ein Synthesizer zeichnen das Weben von Algorithmen ebenso sinnlich nach wie das Wüten menschlicher Leidenschaften. Bei den Philharmonikern unter der Leitung von Guido Johannes Rumstadt läuft die Maschine wie geschmiert. (...) Treibende Kraft ist auch der Chor, von Tarmo Vaask nicht nur auf Brillanz, sondern auch auf Textverständlichkeit getrimmt. (...) Die Themen sind hochaktuell, die Geschichte ist raffiniert erzählt, die Musik reißt das Publikum mit – Anno Schreiers neue Oper war ein großer Erfolg. Hoffentlich präsentieren nun auch andere Intendanten dieses überzeugende Stück ihrem Publikum.“

Bernd Feuchtner, Klassik Info

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Schreier gelingt mit seinem neuesten Werk (...) ein Spannungsbogen, der vom Grotesken bis zum Pathetischen reicht, das durch seine vielfältigen Allusionen zwar gebrochen ist – aber zugleich ergreift. (...) Glänzend in Nürnberg der leichte, britisch-tenoral gefärbte Turing von Martin Platz, überzeugend die drei Damen (Andromahi Raptis als Madame KI, Emily Newton als Joan, Almerija Delic als Mrs. Turing), wuchtig der mit Zigarre auftretende Churchill von Nicolai Karnolsky. (...) Ein Glücksfall war offenbar die Zusammenarbeit Schreiers mit seinem Librettisten, der im ständigen Austausch mit dem Komponisten genau die von Giuseppe Verdi geforderten „parole sceniche“ lieferte, die die Musik braucht. (...) In Nürnberg gab es für das Werk enthusiastischen Applaus.“

Klaus Heinrich Kohrs, Frankfurter Allgemeine Zeitung

OpernNews

„Dem Staatstheater ist hier ein spannender, bewegender und unterhaltsamer Abend auf hohem künstlerischem Niveau gelungen, der vor allem ein Vorurteil Lügen straft – nämlich, dass zeitgenössisches Musiktheater sein Publikum nicht begeistern können. Die Weichen hierfür hat an erster Station das dramaturgisch perfekt gebaute Libretto von Georg Holzer gestellt. (...) Als nächster der Komponist Anno Schreier, den man unter die wenigen ingeniösen Musiktheaterbegabungen unserer Zeit in Deutschland zählen kann. (...) Dass sich das Potenzial dieser Oper auch auf anderen Bühnen entfalten würde, ist gewiss.“

Stephan Schwarz-Peters, OpernNews

Bayerische Staatszeitung

„Der Beifall für die Uraufführung war frenetisch, sicherlich verschieden motiviert: einerseits für Libretto, Musik und Inszenierung, andererseits für die Message. Schreier (...) hat eine streckenweise packende Musik komponiert, mit viel intensiv eingesetztem Blech, einem großen Holzarrangement und Klavier – das alles klingt forsch wie ein Musical aus dem Londoner Westend. (...) 42 Lebensjahre dieses Mannes (...) hat Jens-Daniel Herzog im raffiniert wandlungsfähigen Bühnenbild von Mathis Neidhardt als unterhaltsame Erinnerung an diesen Turing inszeniert. (...) Auszeichnungsverdächtig ist für die Nürnberger Aufführung Tenor Martin Platz in der Titelrolle: ein schmaler junger Mann ohne peinliches Outing und fast autistisch. Seine Stimme ist oft von kristalliner Kälte, hat alle Möglichkeiten eines Charaktertenors, kann sogar unter der Gasmaske singen – passend zu Schreiers Beat und sentimentaler Poesie.“

Uwe Mitsching, Bayerische Staatszeitung

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