Staatstheater Nürnberg
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Ballett

Gold­berg (UA)

Tanzstück von Goyo Montero

Donnerstag, 09.03.2023

20.00 - 21.20 Uhr

zum letzten Mal

19.30 Uhr Einführung

Opernhaus

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Musik von J. S. Bach („Goldberg-Variationen“ BWV 988) und Owen Belton (Neukomposition)

Ballettdirektor Goyo Montero eröffnet die Jubiläumsspielzeit „XV Jahre Staatstheater Nürnberg Ballett“ mit dem Orchester-Ballett „Goldberg“. In der äußerst persönlichen Arbeit taucht er in die Tiefen des Unterbewusstseins ein: Er widmet sich der imaginären Welt des Traums, in der er den diffusen Raum zwischen Wachzustand, Traum und Tiefschlaf erforscht und reflektiert. Was passiert, wenn ein Mensch in Schlaf fällt? In aufwändigen Vorbereitungen setzte sich der Choreograf mit dem Fachbereich der Schlafforschung auseinander und erforschte Phänomene wie Klarträume, Narkolepsie, den REM-Schlaf sowie den Tiefschlaf und Prozessen, die währenddessen im Körper passieren. Zugleich ist diese Uraufführung ein Experiment, bei dem sich Goyo Montero bewusst stark auf die einzelnen Persönlichkeiten seines Ensembles fokussiert und die Sinnlichkeit des Tanzes betont.

Die Musik Johann Sebastian Bachs nimmt im Oeuvre von Goyo Montero einen besonderen Stellenwert ein. Immer wieder hat sich der Nürnberger Ballettdirektor von Bachs Musik inspirieren lassen, so auch von den weltberühmten Goldberg-Variationen, die angesichts ihrer großen Kunstfertigkeit, Vielfalt und den virtuosen Herausforderungen an den Interpreten regelrecht in ihren Bann ziehen. Gemeinsam mit Ballettkomponist Owen Belton hat der Nürnberger Chefchoreograf einen neuen Zugang zu den weltberühmten gleichnamigen Variationen von Johann Sebastian Bach, dem „Architekten der Emotionen“, gefunden und gleichzeitig eine Hommage an das Werk selbst geschaffen. Belton verbindet dafür Auszüge aus der Original-Partitur behutsam mit einer Neukomposition. Die Gesamtkomposition wird von der Staatsphilharmonie Nürnberg unter der musikalischen Leitung von Björn Huestege und den Solopianisten Patrik Hévr sowie Daniel Rudolph interpretiert.


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Pressestimmen
Nürnberger Nachrichten/Nürnberger Zeitung

„Die Compagnie agiert wie aus einem Guss, artistisch fordernd und eskapistisch meditativ. (...) Montero gelingt eine hinreißende Hommage an den puren Tanz. (...) (Ein) gelungener Eigenbeitrag zu Monteros Jubiläum als Ballettchef.“

Thomas Heinold, Nürnberger Nachrichten/Nürnberger Zeitung

Tanznetz.de

„Goyo Montero betört mit „Goldberg“ in Nürnberg das Publikum. (...) Ganz augenscheinlich kennt die Schaffenslust, die innovative Kreativität des Nürnberger Ballettdirektors keine Grenzen. (...) Das Geheimnis Monteros liegt wohl darin, dass er es schafft, die individuelle Ausdruckskraft eines jeden Ensemblemitglieds zum Erblühen zu bringen. Und trotzdem jedes Individuum sich der Gruppe hinwendend mit dieser verschmelzen zu lassen (...).“

Susanne Roth, Tanznetz.de

Bayerischer Rundfunk

„Das Ballett „Goldberg“ feiert mit einer hervorragenden Ensembleleistung die Freude am Tanz, auch eine außergewöhnliche Hommage an die Musik von Bach.“

Susanne Schmiedleitner, Bayerischer Rundfunk

Donaukurier

„Typisch Montero: effektvolle Bilder, abwechslungsreiche Arrangements, ambitionierte Bewegungsideen. (...) Die Staatsphilharmonie Nürnberg unter Björn Huestege (...) meistert ihren Part (...) ohne Fehl und Tadel. Das gilt auch für die Compagnie, der zuzusehen in der Tat eine Lust ist angesichts der Energie und Virtuosität, mit der sie diese 80-minütige Tour de Force meistert: mal Breakdance-eckig, mal maschinell-exakt, mal organisch-schwingend, mal karikaturesk übertreibend, mal beeindruckend athletisch, mal in schwebender Harmonie(...)."

Katharina Tank, Donaukurier

Rezensöhnchen

„Alles in allem ist Goldberg ein erfrischend modernes und tief emotionales Tanzstück, welches dem Zuschauer zutraut, seine ganz eigene Bedeutung in dem Stück zu finden.“

Kathrin Spies, Rezensöhnchen

Bayerische Staatszeitung

„(...)Mit alldem steigt Montero in die Schichten seiner Traumbilder hinab, der Variationsstruktur entsprechend in schneller Abwechslung: keine nächtliche, entschlüsselbare Traumfolge, sondern mit den 24 Tänzer*innen ein Irrgarten von Tanz und Bewegung, in dem das Ensemble über die Bühne jagt – beeindruckend in geradezu akrobatisch-artistischen Kraftakten oder tänzerischen Parforce-Jagden.“

Uwe Mitsching, Bayerische Staatszeitung

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