Staatstheater Nürnberg
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Ballett

Dü­rer's Dog

Tanzstück von Goyo Montero

Samstag, 09.02.2019

19.30 - 21.00 Uhr

Wiederaufnahme

19:00 Uhr Einführung

Opernhaus

Duerers Dog 09

Musik von Owen Belton, Krzysztof Penderecki und Max Richter

Goyo Monteros choreografische Reflexion über Proportion und Schönheit und über das bis zuletzt rätselhaft bleibende Genie Albrecht Dürer war der Publikumsmagnet unserer letzten Spielzeit. „Eines der emotionalsten und schönsten Ballette Monteros“ (Tanznetz) zur Musik von Richter, Penderecki und Belton kehrt nun wieder auf die Opernbühne zurück.

Beschreibung

Dass Gemälde und Grafiken zum Vertanzen anregen, Künstlerbiographien faszinierende Inspirationsquellen sind und Bildende Kunst und Tanz eine spannende Symbiose eingehen können, bewies Ballettdirektor Goyo Montero bereits in seiner zweiten Spielzeit in Nürnberg mit dem abstrakten Ballett „El Sueño de la razón – Traum der Vernunft“. Regte ihn damals das von einem großen Freiheitsstreben geprägte Schaffen des spanischen Malers und Grafikers Francisco de Goya zu einer Choreographie an, widmet sich Goyo Montero in seiner zehnten Spielzeit nun dem Œuvre eines der bedeutendsten Künstler der deutschen (Kunst-)Geschichte und des wohl berühmtesten Sohnes Nürnbergs: Albrecht Dürer.

Ein melancholisch sinnierender Engel, ein schreibender Putto, ein mysteriöser Polyeder, eine Kugel, zahlreiche (mathematische) Werkzeuge, runde und eckige Objekte und ein Hund – der Kupferstich „Melencolia I“ aus dem Jahr 1514 zählt neben den Werken „Ritter, Tod und Teufel“ und „Der heilige Hieronymus im Gehäus“ zu den drei Meisterstichen Albrecht Dürers. Schuf Dürer damit eine Allegorie auf die Melancholie, ein Temperament, das in der damaligen Zeit für das kreative Schaffen als unabdingbar galt? Auch nach über fünfhundert Jahren entzieht sich diese Arbeit Dürers einer endgültigen Interpretation und gibt in ihrer Mehrdeutigkeit ihren Betrachter*innen und der Forschung weiterhin Rätsel auf.

Gerade diese Rätselhaftigkeit und der Facettenreichtum sowohl dieses Kupferstiches als auch des gesamten (graphischen) Werkes Albrecht Dürers bilden für Goyo Montero einen spannenden Ideenfundus, aus dem er Inspiration für seine neue abendfüllende und abstrakte Ballettkreation „Dürer’s Dog“ schöpft. Für eine innovative Bildersprache hat Goyo Montero erneut den Video- und Installationskünstler Frieder Weiss an das Staatstheater eingeladen, der bereits für „Cinderella“ die Videoprojektionen designte und weltweit für (Tanz-)Performances oder Musikshows und -videos interaktive Bühnenprojektionen und Lichtkonzepte kreiert. Mit „Dürer’s Dog“ setzt Goyo Montero außerdem seine Zusammenarbeit mit dem kanadischen Soundkünstler und Komponisten Owen Belton fort, der bereits für „Cyrano“, „Latent“ und „Don Quijote“ Musik komponierte.

Team

Musikalische Leitung

Choreografie

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Fotos
Foto(s) © Jesús Vallinas

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