Staatstheater Nürnberg
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Drama

Die Tro­erin­nen / Po­sei­don-Mo­no­log

von Euripides/Konstantin Küspert

Saturday, 17/11/2018

07.30 PM - 08.50 PM

Performance

19:00 Uhr Einführung

Schauspielhaus

Abo M

Troerinnen 01

Zehn lange Jahre tobte der Krieg, jetzt liegt Troja in Schutt und Asche. Die überlebenden Frauen werden als Sklavinnen für Haus, Hof und Bett verschleppt. Doch das reicht den „Siegern“ nicht: Die Angst, den Anderen, den Fremden nicht kontrollieren zu können, führt zu einer unfassbaren Tat. Konstantin Küspert stellt seiner Neuübertragung der „Troerinnen“ einen Monolog des von der Menschheit enttäuschten Meeresgottes voran.

Description

Zehn lange Jahre tobte der Trojanische Krieg – „die Mutter aller Kriege“. Jetzt ist, durch Odysseus‘ List, die unzerstörbare Mauer überwunden und die Stadt liegt in Schutt und Asche. Die überlebenden Frauen werden verlost und als Sklavinnen für Haus, Hof und Bett von den Griechen in die Fremde verschleppt. Zuvorderst die trojanische Königin Hekabe, der alles genommen wurde: Mann, Kinder, Macht und Volk. Doch dabei belassen es die „Sieger“ nicht – brutal ermorden sie ein unschuldiges Kind, damit es in ungewisser Zukunft nicht zur Bedrohung werden kann. Die Angst, den Anderen, den Fremden nicht kontrollieren zu können, führt zu einer unfassbaren Tat.

Der antike Blick auf die Opfer des Krieges und die Deformationen durch Gewalt und Vertreibung erhält angesichts der weltweiten Kriegsgeschehen und Migrationsbewegungen ganz neue Aktualität und Brisanz. Zugleich thematisiert Euripides’ fast 2500 Jahre alte Tragödie auch die Schwierigkeit, Leiden überhaupt zum Ausdruck zu bringen. Der junge Autor Konstantin Küspert erhielt 2017 den Publikumspreis des Mülheimer Dramatikerpreises. Seine Stücke waren unter anderem am Badischen Staatstheater Karlsruhe und am Staatsschauspiel Dresden zu sehen. Seiner Übertragung von Euripides’ „Troerinnen“ stellt er eine wütende Rede des Meeresgottes voran, die den Menschen ein erschreckendes Bild vorhält.

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Bühne und Kostüme

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PHOTO(S) © Konrad Fersterer
Press reviews
Die Deutsche Bühne

"Regisseur Gloger jagt mit den Schattenspiel-Videos von Sami Bill, in denen auch massenhaft Kakerlaken wimmeln, traumatische Effekte über die Oberflächen des Unterbewusstseins, aber der Sprache und den Schauspielern gehört dabei immer seine uneingeschränkte Aufmerksamkeit. Jeder Darsteller ein eigenes Kunstwerk, alle zusammen ein mächtiges Denkmal-Bild. Daraus entsteht nervenkitzelnde Thriller-Spannung, die bis zum finalen Sturz in den unwiderstehlichen Sog des Untergangs anhält."

  • Dieter Stoll, Die Deutsche Bühne

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