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Hausregisseurin Anne Lenk zum Berliner Theatertreffen eingeladen

Mit ihrer Inszenierung von Molières „Der Menschenfeind“ (Premiere: 29.3.2019) am Deutschen Theater Berlin wurde Anne Lenk, seit 2018 Hausregisseurin am Staatstheater Nürnberg, zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Damit gehört ihr „Menschenfeind“ zu den „zehn bemerkenswertesten Inszenierungen" des vergangenen Jahres – eine der höchsten Auszeichnungen in der deutschsprachigen Theaterlandschaft. Die Jury hat 432 Inszenierungen in 56 deutschsprachigen Städten besucht. 744 Voten gingen beim Theatertreffen ein und die einzelnen Juror*innen haben jeweils zwischen 87 und 120 Inszenierungen gesehen. Insgesamt wurden 35 Inszenierungen vorgeschlagen und diskutiert.

Anne Lenk K1 8853

Anne Lenk, geboren 1978, studierte zunächst angewandte Theaterwissenschaften in Gießen und anschließend Regie an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Nach ihrem Abschluss arbeitete sie u.a. in Bochum, Wien und Osnabrück, als Hausregisseurin am Theater Augsburg, sowie regelmäßig am Residenztheater München, am Thalia Theater Hamburg und am Deutschen Theater Berlin, wo sie zuletzt Roland Schimmelpfennigs „Der Tag, an dem ich nicht mehr war“ zur Uraufführung brachte. Ihre Arbeiten waren auf diversen Festivals zu sehen, wie den Mülheimer Theatertagen, Augenblick mal oder den Autorentheatertagen Berlin. Lehraufträge führten sie ans Konservatorium in Wien und an die Universität der Künste Berlin. Seit der Spielzeit 2018/19 ist Anne Lenk Hausregisseurin am Schauspiel des Staatstheaters Nürnberg und inszeniert außerdem am Residenztheater München, am Wiener Burgtheater und am Deutschen Theater Berlin.

Das Berliner Theatertreffen findet vom 1. bis 17. Mai 2020 statt. Im Zentrum steht die Auswahl von zehn bemerkenswerten Inszenierungen. Diese werden nach Berlin eingeladen und im Mai geballt im Haus der Berliner Festspiele und an anderen Orten der Stadt gezeigt.

Anne Lenks Inszenierung „Die fürchterlichen Tage des schrecklichen Grauens“ ist das nächste Mal am 30. Januar in der 3. Etage des Schauspielhauses zu sehen. Ihre Inszenierung von Heinrich von Kleists „Amphitryon“ feiert am 21. März Premiere im Nürnberger Schauspielhaus, Schnitzlers „Der Reigen“ am 17. Mai in den Kammerspielen.

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