Pension Schöller

Sonntag, 30.04.2017 um 19:00 Uhr, Schauspielhaus
von Wilhelm Jacoby und Carl Laufs
Philipp Klapproth hat ein hübsches Vermögen. Gerne möchte er seinem Neffen Alfred bei dessen Existenzgründung unter die Arme greifen – aber nicht ohne dafür zumindest eine kleine Gegenleistung zu bekommen. Als unteramüsierter Gutsbesitzer aus der Provinz möchte Philipp Klapproth gerne mal so richtig was erleben und einmal in seinem Leben ein Irrenhaus mit echten Verrückten besichtigen. Aber wie soll Neffe Alfred das anstellen? Ganz einfach: Die Pension Schöller, in der allerhand eher extrovertierte Persönlichkeiten verkehren, muss für den Schwindel herhalten. Ihre Bewohner*innen werden kurzerhand von Alfred für verrückt erklärt und dem reichen Onkel aus der Provinz beim Gemeinschaftsabend vorgeführt. Als sich ein paar Tage darauf jedoch einige Bewohner*innen der Pension entschließen, dem guten Herrn Klapproth auf dem Land einen Besuch abzustatten, gerät das Ganze ins Wanken ...

„Pension Schöller“ ist seit seiner Uraufführung im Jahr 1890 nicht mehr von den Theaterspielplänen wegzudenken. Es ist ein praller Schwank über Unterhaltungs- und Geltungssucht. Über Träume und den Wunsch nach Aufmerksamkeit und Liebe. Ein schrilles Spiel um Macken und Manien. Ein bissiger theatraler Kommentar auf die gnadenlose Schaulust und Authentizitätshungrigkeit der Menschen und ihre geheime Faszination fürs Anormale. Ein absolut verrückter Spaß! ... [mehr]

Besetzung

: Inszenierung: Bernadette Sonnenbichler
: Bühne: Martin Miotk
: Kostüme: Kristopher Kempf
: Dramaturgie: Friederike Engel


Tagesaktuelle Besetzung : 30.04.2017

Cico Beck (Musik), Pius Maria Cüppers (Philipp Klapproth), Philipp Weigand (Alfred "Freddy" Klapproth), Frederik Bott (Kevin Kellermeier), Lilly Gropper (Melanija Pump), Ruth Macke (Frau Herr Direktor Schöller), Thomas Nunner (Eugen Rümpel), Thomas Klenk (Günther Gröber), Karen Dahmen (Josy Kruger), Marco Steeger (Tommy Bernhardy)