Vincent Wolfsteiner

Tenor 
Vincent Wolfsteiner
Vincent Wolfsteiner studierte Musik in Großbritannien und war in seiner Heimatstadt München als Tonmeister und Produzent tätig. Danach studierte er Gesang in den USA und war an verschiedenen Bühnen u.a. als Don José („Carmen“), Rodolfo („La Bohème“), Riccardo („Ein Maskenball“), Canio („Der Bajazzo“), Turiddu („Cavalleria rusticana“) und Prinz („Die Liebe zu den drei Orangen“) zu erleben. 2006 kehrte er nach Deutschland zurück und sang zunächst in Rostock u.a. Max („Der Freischütz“), Erik („Der fliegende Holländer“), Hans („Die verkaufte Braut“) und Des Grieux („Manon Lescaut“). In Dessau erweiterte er sein Repertoire um Partien wie Florestan („Fidelio“) und Aegisth („Elektra“). Am Landestheater Thüringen sang er Piccolomini („Wallenstein“), und Bacchus („Ariadne auf Naxos“). Sein Konzertrepertoire umfasst Solopartien in Haydns „Die Schöpfung“, Mozarts „Requiem“, Beethovens Neunte Sinfonie, Mendelssohns „Elias“, „Erste Walpurgisnacht“ und Schumanns „Faustszenen“. Vincent Wolfsteiner ist Preisträger des 1. Preises des New Yorker Liederkranz Wettbewerbes. 2010 gab er sein Debüt als Siegmund („Die Walküre“) am Staatstheater Hannover. Weitere Gastengagements führten ihn nach Schwerin, Oldenburg, Darmstadt, Innsbruck sowie wiederholt nach Berlin an die Komische Oper (Max in „Der Freischütz“ sowie Juan Santos in Kurt Weills „Der Kuhhandel“). Von der Saison 2012/2013 bis November 2015 ist Vincent Wolfsteiner Ensemblemitglied am Staatstheater Nürnberg. Hier gab er sein Debüt als Tristan in Wagners „Tristan und Isolde“ und in der Titelrolle von „Andrea Chénier“. Darüber hinaus stand er u.a. als Othello in Verdis gleichnamiger Oper und Calaf in „Turandot“ auf der Bühne und verkörperte in der aktuellen Produktion von Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“ Loge („Das Rheingold“), Siegmund („Die Walküre“) und Siegfried („Siegfried“ und „Götterdämmerung“).

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In dieser Spielzeit:

Siegfried: (Siegfried)
Götterdämmerung: (Siegfried)