Sascha Hawemann

Regie 
Sascha Hawemann
1967 als Kind zweier Theaterregisseure in Berlin geboren, wächst er in der DDR sowie in Jugoslawien auf und ist Punk in Ostberlin. 1985 flieht er über Ungarn nach Jugoslawien. In Belgrad studiert er zunächst Germanistik, von 1988 bis 1991 Schauspielregie. 1991 flieht er vor dem Kriegsdienst nach Beginn des Jugoslawischen Bürgerkriegs in das wiedervereinigte Deutschland. Von 1991 bis 1993 schließt er sein Regiestudium an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin ab. Von 1995 bis 2000 ist er Hausregisseur, ab 1997 Leitender Regisseur am Hans-Otto-Theater in Potsdam. Außerdem arbeitet er als Gastdozent für Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Seit der Spielzeit 2000.2001 ist Sascha Hawemann freier Regisseur und inszeniert u. a. am Centraltheater Leipzig, am Deutschen Theater Berlin, Theater Chemnitz, Schauspiel Magdeburg, Maxim-Gorki-Theater Berlin, Nationaltheater Weimar, Theater Bielefeld, Schauspiel Hannover und am Theater Dortmund.
2006 wurde seine Bielefelder Inszenierung von Fritz Katers „3 von 5 Millionen“ zum NRW Theatertreffen und seine Inszenierung von Fritz Katers „we are blood“ am Centraltheater Leipzig zu den Mülheimer Theatertagen 2011 eingeladen.
Seine Inszenierung "Tod eines Handlungsreisenden" von Arthur Miller gastierte im September 2015 beim Internationalen Theaterfestival in Peking und nach seinem famosen Zugriff auf Maxim Gorkis "Kinder der Sonne/Nachtasyl" in der letzten Spielzeit wird er nun Henrik Ibsens "Ein Volksfeind" inszenieren.

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In dieser Spielzeit:

Draußen vor der Tür: (Inszenierung)