Petra Luisa Meyer

Inszenierung, Leitung Wiederaufnahme, Regie 
Petra Luisa Meyer
Petra Luisa Meyer absolvierte zunächst nach einem Studium der Germanistik und Kunstgeschichte eine Schauspielausbildung in Köln und Berlin. Am Staatstheater Nürnberg gab sie im Jahre 2000 ihr Regiedebüt und zeichnete hier bis heute für 12 Inszenierungen verantwortlich, u.a. führte sie Regie bei „Emilia Galotti“, „Der goldene Drache“, und die Uraufführung „Madame Bovary oder Der besessene Leser“, in ihrer eigenen Bühnenfassung nach Gustav Flauberts Roman. Drei ihrer Nürnberger Inszenierungen erhielten eine Einladung zu den Bayerischen Theatertagen.

Von 2006-2009 war sie als feste Hausregisseurin am Hans Otto Theater Potsdam. Ihre größten Erfolge feierte sie dort mit den Stücken „Filumena" mit Angelica Domröse und „Maria Stuart" mit Katharina Thalbach in den Hauptrollen. Zudem hat Petra Luisa Meyer in Potsdam 2007 in der zusätzlichen Funktion als Autorin das Politik Doku-Drama „Putin hat Geburtstag" in Szene gesetzt. Am Düsseldorfer Schauspielhaus führte sie 2009/10 die Regie bei „Biedermann und Brandstifter" und „Anna Karenina".

Ihre Visitenkarte als Opernregisseurin gab sie erstmals 2008 mit Donizettis Oper „Der Liebestrank" am Theater Meiningen ab. Es folgten 2010 „Peter Grimes" von B. Britten am Theater Bremerhaven und 2012 Korngolds Oper „Violanta", welche auch in der internationalen Presse große Beachtung fand.

Petra Luisa Meyer hatte von 2003-2006 einen Lehrauftrag an der Musikhochschule Köln für Darstellende Kunst. 2011 entstand ihr erster Dokumentarfilm über das Leben von Hilmar Thate und Angelica Domröse für die Fernseh-Reihe „Ostlegenden". Ihre Bühnenfassung des Spiegelbestsellers von Hans Rath „Man tut was man kann" ist beim Rowohlt Theaterverlag verlegt und ist 2012 am Schlossparktheater in Berlin uraufgeführt worden.

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In dieser Spielzeit:

Schönheit: (Inszenierung)
Die 39 Stufen: (Inszenierung)
Der nackte Wahnsinn: (Inszenierung)