Pavel Shmulevich

Bass, Gast 
Der junge russische Bass Pavel Shmulevich wurde in St. Petersburg geboren und studierte dort bis 2005 Gesang am Konservatorium. Bereits während seines Studiums gehörte er dem Jungen Ensemble des Mariinsky-Theaters an, wo er 2001 als Antonio in Rossinis „Il viaggio a Reims“ debütierte und in mehr als 50 Produktionen mitwirkte. Unter der musikalischen Leitung von Valery Gergiev gastierte er mit dem Mariinsky-Theater bei den Festspielen in Aix-en-Provence, am Théâtre du Châtelet Paris, am Teatro Real in Madrid sowie in der Avery Fisher Hall in New York. Pavel Shmulevich ist Preisträger bedeutender Gesangswettbewerbe seines Heimatlandes, wie dem Internationalen Rimsky-Korsakov-Wettbewerb für junge Opernsänger oder dem Elena-Obraztsova-Gesangwettbewerb. Darüber hinaus besuchte er zahlreiche Meisterkurse u.a. bei Ileana Cotrubas, Franz Grundheber und Francisco Araiza und war 2008 Teilnehmer des Wettbewerbs „Neue Stimmen" der Bertelsmann-Stiftung in Gütersloh. In der Spielzeit 2009/2010 debütierte Pavel Shmulevich als König Heinrich in „Lohengrin“ am Anhaltischen Theater Dessau und war an der Oper Bonn als Leander in „Die Liebe zu den drei Orangen“ zu erleben. Weitere Gastspiele führten ihn u.a. zu den Tiroler Festspielen Erl, ans Nationaltheater Mannheim und an das Theater Heidelberg. Seit der Spielzeit 2012/2013 ist Pavel Shmulevich Ensemblemitglied des Konzert Theater Bern, wo u.a. als Rocco in „Fidelio“, Banco in „Macbeth“, Osmin in „Die Entführung aus dem Serail“ und als Kasper in „Der Freischütz“ zu hören war. In der Spielzeit 2014/2015 ist er u.a. als Sarastro in „Die Zauberflöte“ und Blaubart in „Herzog Blaubarts Burg“ in Bern, als Tschelio in „Die Liebe zu den drei Orangen“ am Mariinsky-Theater und als Maurice Koch in „Quai West“ am Staatstheater Nürnberg zu erleben.

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In dieser Spielzeit:

Götterdämmerung: (Hagen)