Patrick Adam

Posaune 
Patrick Adam
Wie hat ihr Instrument zu ihnen gefunden?
Aufgewachsen in einem kleinen niedersächsischen Flecken mit reger Vereinstätigkeit fanden die ersten musikalischen Gehversuche auf der Blockflöte statt. Kurze Zeit später kam dann auf Wunsch der Eltern, genau wie bei den älteren Geschwistern, das Klavier hinzu. Mit 10 Jahren war der große Moment gekommen, als ich mir endlich ein eigenes Instrument aussuchen durfte. Aufgrund der hohen Blechbläserdichte in Wiedensahl und des Verbots meines Horn spielenden Bruders, auch das Horn zu wählen, fiel meine Wahl auf die Posaune. Praktischerweise war gleich ein studierter Posaunist vor Ort, der mir die ersten Lektionen verpasste. Nach 4 Jahren Posaunenchor und Dorfkapelle war die Zeit für etwas Neues gekommen und ich nahm Unterricht beim Soloposaunisten Gerhard Zolnhofer (übrigens ein Franke) der NDR Radiophilharmonie in Hannover. Mittlerweile hatte mein Bruder angefangen Horn zu studieren und damit auch den Weg „freigeschaufelt“. Da auch mein zukünftiger Professor, Wolfram Arndt, mich auf einem Meisterkurs nicht für allzu unbegabt hielt, war die Entscheidung dann gefallen.

Was ist das Schönste an Nürnberg?
Als Motorradfahrer lautet meine Antwort: Ganz klar die Nähe zur Fränkischen Schweiz!

Was war bisher die größte Herausforderung in ihrem Beruf?
Herausforderungen gibt es in jedem einzelnen Dienst, dafür übt man aber auch täglich stundenlang. Die größte Überwindung kostete es mich dann aber tatsächlich, in unserer „Walküre“ das Stierhorn halbnackt vor vollbesetztem Haus auf der Bühne zu spielen.


Foto © Ludwig Olah

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