Ohad Naharin

Bühne und Kostüm; Choregraphie und Inszenierung 
Ohad Naharin
Ohad Naharin gilt als einer der wichtigsten zeitgenössischen Choreographen.
Seit 1990 ist er Künstlerischer Leiter der Batsheva Dance Company, die er mit einer experimentierfreudigen künstlerischen Vision und einer Neubelebung des Repertoires durch seine eigenen Choreographien leitet. Naharin hat über 20 Stücke für die Batsheva Dance Company und die Junior Compagnie, das Batsheva Ensemble, kreiert. Zudem leitete er zahlreiche Wiederaufnahmen seiner Werke für die Compagnie und kombinierte Repertoireausschnitte zu dem sich ständig erneuernden abendfüllenden Projekt „Decadance“. Naharin begann 1974 seine Tanzausbildung mit der Batsheva Dance Company. Im ersten Jahr seines Engagements lud ihn Martha Graham ein, ihrer eigenen Kompagnie in New York beizutreten. Dort studierte Naharin auch an der School of American Ballet und an der Juilliard School und verfeinerte seine Technik bei Maggie Black und David Howard.

1980 gründete er die Ohad Naharin Dance Company und arbeitete für weltbekannte Compagnien wie die Kibbutz Contemporary Dance Company und das Nederlands Dans Theater. Naharin erfand außerdem die innovative Bewegungssprache Gaga. Gaga stellt die Erforschung von Empfindung und Verfügbarkeit von Bewegung ins Zentrum und ist inzwischen die Haupttrainingsmethode der Tänzer der Batsheva Dance Company. Naharin wurde mit zahlreichen Preisen und Ehrungen ausgezeichnet. In Israel erhielt er 2004 vom Weizmann Institute of Science die Ehrendoktorwürde, 2005 den rennomierten Israel-Preis für Tanz, 2008 den Jewish Culture Achivement Award der Memorial Foundation for Jewish Culture und die Ehrendoktorwürde der Hebräischen Universität Jerusalem und 2009 den EMET-Preis in der Kategorie Kunst und Kultur. Naharin ist außerdem Chevalier des Ordre des Arts et des Lettres der französischen Regierung (1998), er erhielt zweimal den New York Dance and Performance (Bessie) Award (2002 und 2003), den Samuel H. Scripps American Dance Festival Award für sein Lebenswerk (2009), den Dance Magzine Award (2009) und 2013 die Ehrendoktorwürde der Juilliard School.

Foto © Gadi Dagon

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