Mariame Clément

Inszenierung, Regie 
Mariame Clément
Mariame Clément stammt aus einer französisch-persischen Familie und wuchs in Paris auf.
Nach einem Studium der Literatur- und Kunstgeschichte an der École Normale Supérieure in Paris verbrachte sie zunächst zwei Jahre in den USA, wo sie an der Harvard Universität unterrichtete.
1999 zog sie nach Berlin, um über persische Miniaturmalerei des Mittelalters zu promovieren.
2001 hospitierte sie zum ersten Mal an der Staatsoper Berlin bei Harry Kupfer. Seitdem hat sie als Assistentin mit Regisseuren wie Karl-Ernst und Ursel Herrmann, Nigel Lowery, Amir Hosseinpour und Christof Loy gearbeitet.
Im September 2004 hatte sie ihr Regiedebüt an der Opéra de Lausanne mit Rossinis „Il Signor Bruschino“ und Puccinis „Gianni Schicchi“. Es folgten Inszenierungen von „La traviata“ und „La Bohème“ in Bern, Rossinis „Le Comte Ory“ in Athen, „Rigoletto“ in Nancy, Rossinis „Die Reise nach Reims“ und „Der Barbier von Sevilla“ in Bern, Oviedo und Tel Aviv, Offenbachs „Die schöne Helena“, Massenets „Werther“ und Rameaus „Platée“ an der Opéra national du Rhin, Strasbourg, sowie Cavallis „Giasone“ in Antwerpen/Gent. Am Theater an der Wien erarbeitete sie 2011 Rameaus „Castor et Pollux“. Nach „Faust“ an der Oper Graz inszenierte sie u. a. „Don Pasquale“ in Glyndebourne, „Die Hochzeit des Figaro“ am Theater Dortmund und „Der Rosenkavalier“ in Strasbourg.
Am Staatstheater Nürnberg war ihre ursprünglich in Strasbourg entstandene Inszenierung von Rameaus „Platée“ zu sehen.
Die in Dortmund entstandene Inszenierung von „Die Hochzeit des Figaro“ wird in der aktuellen Spielzeit am Staatstheater Nürnberg zu sehen sein.

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In dieser Spielzeit:

Die Rückkehr des Odysseus - Il ritorno d'Ulisse in patria: (Inszenierung)