Ludwig Mittelhammer

Bariton 
Ludwig Mittelhammer
Der Bariton Ludwig Mittelhammer, geboren 1988 in München, studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Theater München und an der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Meisterkurse bei Dietrich Fischer-Dieskau, Brigitte Fassbaender, Ann Murray und Edith Wiens ergänzten seine Ausbildung. Von 2015 bis 2017 war Ludwig Mittelhammer als Mitglied des Opernstudios der Oper Frankfurt und dort u.a. als Marullo in „Rigoletto“ und Schaunard in „La Bohème“ zu hören. 2014 gewann er zusammen mit dem Pianisten Jonathan Ware den Ersten Preis beim Internationalen Wettbewerb für Liedkunst der Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart und den Sonderpreis für die beste Interpretation eines Goethe-Lieds von Wolfgang Rihm beim Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Wettbewerb der Universität der Künste Berlin. 2015 wurde er mit dem Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte „Darstellende Kunst“ ausgezeichnet. Ludwig Mittelhammer arbeitete bisher mit Dirigenten wie Daniel Harding, Jaap van Zweden, Ulf Schirmer, Michael Hofstetter, Alexander Liebreich und Erwin Ortner zusammen und konzertierte mit Orchestern wie dem Orchestre de Paris, den Bamberger Symphoniker, dem Münchner Rundfunkorchester, dem Orchestra Lirica del Teatro Massimo di Palermo, dem Kammerorchester des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, dem Concerto Köln und dem Münchener Kammerorchester. Liederabende führten ihn in der Kölner Philharmonie, das Wiener Konzerthaus, das Muziekgebouw von Eindhoven und zum Festival Kissinger Sommer. Seit der Spielzeit 2017/2018 ist Ludwig Mittelhammer Ensemblemitglied am Staatstheater Nürnberg.


5 Fragen an ...

Das fällt mir als Erstes ein, wenn ich an Nürnberg denke:
Zuallererst natürlich „Die Meistersinger von Nürnberg“, eine meiner Lieblingsopern. Außerdem denke ich an a guads Bier und fantastische Bratwürstl.
Das macht das Theater lebens- und liebenswert:
Der Spaß bei den Proben, der Nervenkitzel vor Aufführungen und der Austausch mit den Kollegen. Dazu noch die Musik ... Es gibt jeden Tag neue Herausforderungen.
Wenn ich nicht Sänger geworden wäre, ...
... dann hätte ich wohl eine kleine Espressobar.
Das war meine bisher größte Bühnenpanne:
Zum Glück bin ich da bisher, bis auf ein paar Stolperer und kaputtgegangene Requisiten, verschont geblieben. Mal sehen, was diese Saison mit sich bringt ...
Meine Einladungen zu einem Essen mit drei (lebenden oder verstorbenen) berühmten Persönlichkeiten gingen an ...
... Hermann Prey, Mozart und Karl Valentin.

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In dieser Spielzeit:

Die lustige Witwe: (Graf Danilo Danilowitsch)
Carmen: (Dancaïro)
Der Barbier von Sevilla - Il Barbiere di Siviglia: (Figaro)
Die Soldaten: (Mary)