Konrad Fichtner

Kontrabass 
Konrad Fichtner
Konrad Fichtner wurde 1985 in Leipzig geboren und studierte dort von 2004 bis 2009 Kontrabass bei Prof. Frithjof Martin Grabner. 2008 nahm er an der Sommerakademie des Ensemble Modern in Schwaz/Tirol teil.
Nach Zeitverträgen an der Staatskapelle Halle und der Sächsischen Staatskapelle Dresden trat er im September 2011 sein Festengagement in der Staatsphilharmonie Nürnberg an.
Als aktiver Kammermusiker pflegt er die Musik aller Epochen und gastierte u.a. beim Festival Fränkischer Sommer, beim 13. Internationalen Kammermusikfestival Nürnberg, in Karlsruhe beim ZeitGenuss Festival und in München zum Festival flüchtig:präsent sowie als Stimmführer im Münchener Kammerorchester zur Münchener Biennale 2014.
Seit November 2014 ist er Mitglied im künstlerischen Beirat der Philharmonie Nürnberg e.V., an deren Kammerkonzerten er mehrfach teilnahm.
Ehrenamtlich engagiert er sich außerdem in der Bürgerstiftung Nürnberg im Rahmen des Projekts BEKUKK (Berührungen zwischen Künstlern und kranken Kindern). Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Haben Sie einen Lieblingsspruch oder ein Lebensmotto?
"Jene, die durch Beschränkung verloren haben, sind selten." Konfuzius

Was lieben Sie am meisten an Ihrem Beruf?
Neben der Musik an sich liebe ich das Live-Erlebnis vor, unter oder auf der Bühne. Wenn das Licht im Saal ausgeht und es heißt: Jetzt gilt's!

Was war bisher die größte Herausforderung in Ihrem Beruf?
Wenn man eine feste Stelle im Orchester hat, was ein großes Privileg ist, gerät man leicht in eine ungesunde Routine und Bequemlichkeit. Viel Organisationsarbeit, aber auch inhaltliche, programmatische und interpretatorische Entscheidungen werden einem abgenommen und man wird damit irgendwie auch einem wesentlichen Teil des Musiker-Seins beraubt. Die größte Herausforderung besteht für mich darin, mir einerseits die Leidenschaft und den Idealismus zu bewahren, die überhaupt die Gründe dafür waren, dass ich Musiker geworden bin, und andererseits mir die Dankbarkeit dafür zu erhalten, unter welchen Bedingungen ich als Künstler arbeiten darf.

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