Johanne Saunier

Choreografie 
Die belgische Tänzerin und Choreographin Johanne Saunier war von 1986 bis 1993 Mitglied der Compagnie Rosas von Anne Teresa De Keersmaeker, die für sie unter anderem Bartók/Aantekeningen kreiert hat. Johanne Saunier arbeitete des weiteren unter anderen mit Michèle Anne De Mey in zwei Stücken zusammen, mit Luc Bondy bei „Le Conte d`hiver“, mit Fatou Traorè, Claudio Bernardo und mit Thierry de Mey in seinem Dokumentarfilm „21 Études à danser“. 1998 gründete Johanne Saunier ihre eigene Compagnie Joji Inc mit dem Bühnenbildner Jim Clayburgh – einem Gründungsmitglied der Wooster Group – und schuf erste eigene Choreographien. Bereits im Jahre 2000 wurde sie mit dem Prix Rencontres chorégraphiques internationales de Seine-Saint-Denis für die Arbeit „Final Scene“ ausgezeichnet. Ab 2004 wurde das Projekt „Erase-E(x)“ zentral in ihrer Arbeit. Hier kooperierte Johanne Saunier mit Künstlern der Wooster Group NY, Anne Teresa De Keersmaeker, der Regisseurin Sabella Soupart, dem Vidokünstler Kurt Dehasselaer und dem Komponisten Georges Aperghis. Letzte Arbeiten waren u.a. „Lolita“ von 2008, „Line of Oblivion“ von 2010 und „Musée en chantier“ von 2011.

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In dieser Spielzeit:

Norma: (Choreographie)