Jens-Daniel Herzog

Inszenierung, Regie 
Jens-Daniel Herzog
Jens-Daniel Herzog war nach dem Studium der Philosophie zunächst Assistent und später Spielleiter an den Münchner Kammerspielen, wo er u. a. auch zahlreiche Uraufführungen inszenierte. Gastinszenierungen führten ihn darüber hinaus an das Schauspielhaus Zürich, das Hamburger Thalia Theater, das Wiener Burgtheater und das Schauspiel Frankfurt. Am Opernhaus Zürich stellte er sich zudem mit Wagners Tannhäuser, Tschaikowskis Pique Dame, Händels Orlando und Rinaldo, Mozarts La finta semplice, Humperdincks Königskinder und Strauss Intermezzo als Opernregisseur vor. Seine Inszenierung von Oleanna von David Mamet am Schauspielhaus Zürich wurde zum Berliner Theatertreffen, seine Inszenierung von Marlene Streeruwitz New York, New York zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen. Von 2000 bis 2006 war er Schauspieldirektor in Mannheim und setzte neben zahlreichen Produktionen im Schauspiel, in der Oper Così fan tutte und Die Entführung aus dem Serail in Szene. Zu seinen jüngsten Inszenierungen gehören Die Meistersinger von Nürnberg am Nationaltheater Mannheim (2008), Händels Giulio Cesare an der Semperoper Dresden (2009), Lohengrin an der Oper Frankfurt (2009), La fedeltà premiata von Haydn (2009), Der ferne Klang (2010) und Les pêcheurs de perles (2010) am Opernhaus Zürich sowie Arthur Schnitzlers Der einsame Weg und Schillers Turandot am Residenztheater München. 2012 inszenierte er Die Zauberflöte bei den Salzburger Festspielen. Seit Beginn der Spielzeit 2011/2012 ist Jens-Daniel Herzog Intendant der Oper Dortmund. Am Staatstheater Nürnberg inszenierte er zuletzt Puccinis Tosca.

Website

In dieser Spielzeit:

Tosca: (Inszenierung)