Jean-Claude Berutti

Inszenierung, Regie 
Jean-Claude Berutti
Der französische Regisseur Jean-Claude Berutti hat Werke von Brecht, Ionesco, Molière, Tschechow, Tabori, Dvorak, Martin du Gard, Mann, Verdi, Srbljanović, Goldoni, Sciarrino, Berio, Pinter, Bruni-Tedeschi, Gorki, Akakpo, Shakespeare, Wagner, Schnitzler u. a. m. in Brüssel, Paris, Frankfurt, Moskau, Gent, Nikosia, Leipzig, Lyon, Bad Hersfeld, Tel Aviv, Tunis, Lomé usw. inszeniert.

Im Jahr 2007 wurde er in Venedig mit dem „Leoncino d’oro“ für seine Inszenierung von Goldonis Trilogie „Zelinda und Lindoro“ ausgezeichnet. 2008 führte er an der Comédie Française Regie, wo er „Les Temps difficiles“ von Edouard Bourdet inszenierte.

Zwischen 1997 und 2011 leitete er zwei der historisch bedeutendsten Theater Frankreichs: das Théâtre du Peuple in Bussang sowie La Comédie de Saint-Etienne. Gleichzeitig war er zwischen 2004 und 2010 Präsident der European Theatre Convention, die unter seiner Leitung zum größten europäischen Netzwerk öffentlich-rechtlicher Theater wurde.

Seit 2011 ist er freiberuflicher Regisseur und derzeit Artist in Residence am staatlichen Theater von Martigues, wo er Silke Hasslers „Total glücklich“ und Carole Fréchettes „Ich denke an Yu“ uraufgeführt hat. Beide Produktionen werden in der kommenden Spielzeit in Paris zusehen sein.

eit 2011 ist er wieder freiberuflicher Regisseur und arbeitet zwischen Frankreich, Kroatien, Belgien und Deutschland. Zu seinen letzten Arbeiten gehören "Les femmes de Bergman" von Nikolai Rudkowski (Zagreb und Martigues), "Unsere Frauen" von Eric Assous (Kammerspiele Hamburg), "Moi, Pirandello" (Roanne, Fort-de-France, Brüssel) und "Götz von Berlichingen" (Jagsthausen).

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In dieser Spielzeit:

Der Prozess des Hans Litten - Taken at Midnight (DSE): (Inszenierung)
Offene Probe zu "Der Prozess des Hans Litten": (Inszenierung)