Georg Schmiedleitner

Inszenierung, Leitung Wiederaufnahme, Regie 
Georg Schmiedleitner
Geboren in Linz, studierte Georg Schmiedleitner Germanistik, Geschichte und Theaterwissenschaft. 1983 gründete er die experimentelle Bühne „Spielstatt“. Er war Mitbegründer und von 1989 bis 1996 künstlerischer Leiter des „Theater Phönix“. Seit 1996 arbeitet Georg Schmiedleitner als freier Regisseur. Große Erfolge, u.a. am Theater in der Josefstadt, Burgtheater Wien (Nestroys „Der Zerrissene“), Schauspielhaus Bochum (Shakespeares „Der Kaufmann von Venedig“), Volkstheater Wien (u.a. Kleists „Der zerbrochne Krug“, W. Bauers „Change“) und Nationaltheater Mannheim („Die Jungfrau von Orleans“, „Homo Faber“). Der Regisseur erhielt 2000/2001 den Karl-Skraup-Preis sowie im November 2005 den renommierten Nestroy-Preis für seine Inszenierung von Franzobels „Hunt oder Der totale Februar“.
Seinen erfolgreichen Einstand am Staatstheater Nürnberg feierte er mit „Margaretha di Napoli“. Es folgten zahlreiche Inszenierungen in Nürnberg, darunter das Bürgerkriegsdrama des kanadisch-libanesischen Autors Wajdi Mouawad, „Verbrennungen“. Diese Produktion wurde bei den Bayerischen Theatertagen in Fürth 2007 mit dem Hauptpreis ausgezeichnet. Einen großen Erfolg errang Schmiedleitner mit seiner Inszenierung von Aischylos‘ Tragödientrilogie „Die Orestie“ 2008/2009. 2010/2011 führte Georg Schmiedleitner u.a. auch im Rahmen der Wiedereröffnung des generalsanierten Schauspielhauses bei Lessings „Nathan der Weise“ Regie. Große Beachtung fand seine Inszenierung vom Weltkriegsdrama „Die letzten Tage der Menschheit“ von Karl Kraus bei den Salzburger Festspielen 2014 in Zusammenarbeit mit dem Burgtheater Wien, wo er nach „Siegfried“ am Akademietheater die Romanbearbeitung „Engel des Vergessens“ von Maja Haderlap inszenierte.
Nachdem er in der Spielzeit 2009/2010 mit „Fidelio“ am Staatstheater Hannover seine erste Oper inszeniert hat, folgten in Nürnberg Verdis „Macbeth“, Strauss‘ „Elektra“, Mozarts „Don Giovanni" sowie von 2013 bis 2015 die Neuinszenierung von Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“.


Foto © Gregor Khuen Belasi

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In dieser Spielzeit:

Die Katze auf dem heißen Blechdach: (Inszenierung)
Wozzeck: (Inszenierung)
Die Walküre: (Inszenierung)
Siegfried: (Regie)
Das Rheingold: (Inszenierung)
Götterdämmerung: (Inszenierung)