Alban Gerhardt

Cellist, Gast 
Alban Gerhardt
Alban Gerhardts wichtigste Lehrer waren Boris Pergamenschikow, Markus Nyikos und Frans Helmerson. Nach frühen Wettbewerbserfolgen und seinem Debüt als 21-Jähriger bei den Berliner Philharmonikern begann seine internationale Karriere, die ihn inzwischen zu mehr als 250 verschiedenen Orchestern in der ganzen Welt geführt hat. Er arbeitete u.a. mit wie Dirigenten Christoph von Dohnányi, Christoph Eschenbach, Marek Janowski, Neeme und Paavo Järvi, Vladimir Jurowski, Carlos Kalmar, Dmitri Kitajenko, Sir Neville Marriner, Kurt Masur, Andris Nelsons, Sakari Oramo, Esa-Pekka Salonen, Christian Thielemann, Michael Tilson-Thomas und David Zinman. Alban Gerhardts Repertoire ist äußerst umfangreich enthält u.a. über 70 verschiedene Cellokonzerte. Durch die häufige Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten wie Peteris Vasks, Brett Dean, Jörg Widmann, Osvaldo Golijov, Matthias Pintscher, Thomas Larcher, Mathias Hinke oder Unsuk Chin erweitert er sein Repertoire stetig. Neben seiner intensiven solistischen Tätigkeit spielt auch die Kammermusik in Alban Gerhardts Schaffen eine wichtige Bedeutung. Bei internationalen Festivals wie den BBC Proms in London oder dem Edinburgh Festival und in renommierten Sälen wie der Berliner Philharmonie, der Suntory Hall in Tokio und dem Pariser Théâtre du Châtelet musiziert er regelmäßig mit Kammermusikpartnern wie Steven Osborne Cecile Licad, Jörg Widmann, Brett Dean, Nils Mönkemeyer, Lars Vogt, Christian Tetzlaff, Lisa Batiashvili, Arabella Steinbacher, Gergana Gergova, Baiba Skride und Emmanuel Pahud. Alban Gerhardts CD-Einspielungen sind mehrfach ausgezeichnet worden, u.a. dreimal mit dem ECHO Klassik. Große Aufmerksamkeit erhielt auch die Gesamteinspielung der Werke für Violoncello von Benjamin Britten zu dessen 100. Geburtstag, die für den Gramophone Award 2013 nominiert war. Von 2012 bis 2015 ist er „artist in residence“ des Oregon Symphony Orchestra und in der Saison 2014/2015 „artist in focus“ der Londoner Wigmore Hall. Alban Gerhardt war bereits zweimal mit großem Erfolg als Solist bei der Staatsphilharmonie Nürnberg zu Gast und musizierte das Cellokonzert von Antonín Dvořák und die Uraufführung des Cellokonzerts von Philipp Maintz. Im 3. Philharmonischen Konzert wird er das Konzert für Violoncello und Orchester des Amerikaners Samuel Barber spielen.

Foto © Sim Canetty/ClarkeHyperion Records

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