Adeline Schebesch

Kammerschauspielerin 
Adeline Schebesch
Adeline Schebesch wuchs in Erlangen auf. Bereits nach dem Abitur erhielt sie einen Jahresvertrag am dortigen Garagen-Theater. Anschließend nahm sie ein Anglistikstudium, mit Aufenthalt in Irland, auf, das sie zugunsten einer Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar abbrach. Nachdem sie dort mit Diplom für Schauspiel und Regie abgeschlossen hat, folgten dreizehn Jahre als freie Schauspielerin in Wien. 1996 spielte sie am Gostner Hoftheater. Seit 1997 ist sie am Staatstheater Nürnberg engagiert.

In den letzten Jahren war sie unter anderem als Lessings „Minna von Barnhelm“, Nina Seiler in Moritz Rinkes „Republik Vineta“, Narbonne in Schillers „Der Parasit“, Marquise Merteuil in Heiner Müllers „Quartett“, Anna Petrowna in Tschechows „Platonow“, Barbara Fordham in „Eine Familie“ und in der Oper als Stella in Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen“ zu sehen.

1998 erhielt Adeline Schebesch bei den Bayerischen Theatertagen den Darstellerpreis für Woody Allens „Kugeln überm Broadway“ und im Jahre 2002 für Eve Enslers „Vagina Monologe“. 2012 schloss sie ihr Studium der Theater-und Medienwissenschaft sowie der Ur- und Frühgeschichte an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen mit dem Magister Artium ab. Im selben Jahr wurde sie auch zur Kammerschauspielerin ernannt.

Website

http://www.adelineschebesch.com

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