Die lustige Witwe

Sonntag, 17.12.2017 von 19:00 - 21:45 Uhr, Opernhaus
Mit freundlicher Unterstützung:
Operette in drei Akten von Franz Lehár
: Libretto von Leo Stein und Victor Léon nach der Kömödie "L'attaché d'ambassade" (1861) von Henri Meilhac in der Übersetzung als "Der Gesandtschafts-Attaché" (1862) von Alexander Bergen
Hanna Glawari ist schön, jung und reich und verdreht ganz Paris den Kopf. Das ist problematisch, denn unter keinen Umständen darf Hanna mit einem Ausländer ihre Millionen verjubeln. Ihr Vermögen soll schließlich die leere Staatskasse ihres Heimatlandes Pontevedro sanieren – und zwar durch die Hochzeit mit einem Landsmann. Ein geeigneter Heiratskandidat ist mit Graf Danilo schnell gefunden, doch der Altar scheint noch in weiter Ferne zu liegen, denn Hanna und Danilo haben eine schwierige gemeinsame Vergangenheit ...
„Dos is ka’ Musik!“, lautete das Urteil der Direktoren des Theaters an der Wien, als Franz Lehár ihnen 1905 seine Operette vorstellte. Sie prophezeiten dem mit Ironie und Erotik gewürzten Stück über die Selbstbehauptung einer starken Frau in einer oberflächlichen und geldfixierten Gesellschaft keinen Erfolg. Doch mit ihrer Einschätzung lagen die Wiener Theaterdirektoren falsch, denn besonders Franz Lehárs kosmopolitische, mit slawischen, wienerischen und pariserischen Anklängen angereicherte Musik ließ „Die lustige Witwe“ nicht nur in den deutschsprachigen Ländern zum Kassenschlager avancieren. Melodien wie „Da geh’ ich zu Maxim“, das „Vilja-Lied“ oder „Lippen schweigen“ begeisterten auch das Publikum von Moskau über New York bis Buenos Aires und wurden zu regelrechten Evergreens. So war bereits fünf Jahre nach der Uraufführung das Stück ein Welterfolg und in zehn verschiedene Sprachen übersetzt worden. ... [mehr]

Besetzung

: Musikalische Leitung: Guido Johannes Rumstadt
: Bühne und Kostüme: Toto
: Chor: Tarmo Vaask
: Dramaturgie: Christina Schmidl
: Choreographie: Ann-Marie Jarvis; Annika Nitsch


Tagesaktuelle Besetzung : 17.12.2017

Andreas Paetzold (Musikalische Leitung), Richard Kindley (Baron Mirko Zeta), Ina Yoshikawa (Valencienne), Ludwig Mittelhammer (Graf Danilo Danilowitsch), Katrin Adel (Hanna Glawari), Alex Kim (Camille de Rosillion), Hans Kittelmann (Njegus), Sebastian Köchig (Raoul de St. Brioche), Tobias Link (Vicomte Cascada), Han-Bo Jeon (Bogdanowitsch), Angelika Straube (Sylviane), Rüdiger Krehbiel (Kromow), Franziska Kern (Olga), Timothy Hamel (Pritschitsch), Halina Zubel (Praskowia), Lukas Diller (Saxophonist), Selina Lettenbichler (Grisetten), Veronica Link-Axinteanu (Grisetten), Karin Quist (Grisetten), Nathalie Robertsson (Grisetten), Sara Stopp (Grisetten), Edgar Dreiling (Grisetten), Staatsphilharmonie Nürnberg, Chor des Staatstheater Nürnberg