Dvořák-CDs

 
Unter der Musikalischen Leitung von Marcus Bosch widmet sich die Staatsphilharmonie Nürnberg derzeit der Gesamteinspielung des sinfonischen Werks Antonin Dvořáks.

Die CDs sind in unserem Theaterbuchladen im Schauspielhaus und an der Kasse im Opernhaus oder in unserem webshop erhältlich.

Dvořák Sinfonie Nr. 6

Dvořák Sinfonie Nr. 6 D-Dur op. 60

Vodnik op. 107 / Der Wassermann
Staatsphilharmonie Nürnberg
Marcus Bosch · Dirigent
COV 31316
Preis: 17,99 €

: Kritik: Bayerischer Rundfunk

Nach Brahms und Bruckner steht seit Anfang letzten Jahres der Böhme Antonin Dvorák auf der To- Do-Liste des Nürnberger Generalmusikdirektors Marcus Bosch. Alle neune sollen es sein. Mit der nun vorliegenden Einspielung der 6. Sinfonie hat er nach den Symphonien Nr. 3 und 7 in nicht einmal zwei Jahren das erste Drittel der Gesamteinspielung bereits im Kasten.
Auch hier basiert die Aufnahme auf einem Konzertmitschnitt. Im Mai dieses Jahres stand Dvoraks Sechste neben dessen programmatischer symphonischer Dichtung "Der Wassermann" auf dem Programm, Dvoraks erste späte Auseinandersetzung mit den musikalisch-assoziativen Bilderwelten, in denen Smetana, Liszt oder auch Strauss längst in traumwandlerischer Sicherheit beheimatet waren.
65 beglückende Minuten
Die gemeinsame Spurensuche von Marcus Bosch mit seiner Staatsphilharmonie Nürnberg nach dem böhmischen im Brahms'schen Gewand und nach dem böhmischen in Hain und Sage des Antonín Dvorák, nach den Zauberwelten zwischen Naturmystik und Ballade dauert knappe 65 beglückende Minuten. In diesen Minuten entfaltet sich ein Tableau zwischen elegant blühender Holzbläserwärme, schwelgerisch-sinnlicher Melodieführung in den Streichern, raffiniert-dezenten Dialogpassagen und rasant-überschwenglich bodenständigem Volkston. Das Scherzo im Furiant der 6. Symphonie bürstet Bosch scharf gegen den Strich, setzt die Gegenrhythmik des so typischen Zweier- und Dreierrhythmus genau dahin, woher sie stammt - auf den Tanzboden böhmischer Feste. Da packen Überschwang und Leidenschaft, Ausgelassenheit und überschäumende Freude kräftig zu und als Hörer fühlt man sich unmittelbar in ein Dorffest hineinkatapultiert.
(Bayerischer Rundfunk, Ursula Adamski-Störmer, 29.11.2013)


Dvořák Sinfonie Nr. 3+7

Dvořák Sinfonien 3+7

Staatsphilharmonie Nürnberg
Marcus Bosch, Dirigent
COV 31212 (CD)
Preis: 17,99 €

: Kritik: BR KLassik

Der Böhme Antonin Dvorak - er hat es Nürnbergs Generalmusikdirektor Marcus Bosch angetan. Anfang des Jahres 2012 startete Bosch mit der Live-Einspielung von Dvoraks eher unbekannter 3. und der gut zehn Jahre später entstandenen 7. Smphonie - jetzt liegt die CD als Auftakt zu einer Gesamteinspielung aller neun Sinfonien des uns scheinbar so vetrauten "böhmischen Brahms" in einer ebenso filigran-tänzerischen wie zupackenden selbstbewußten Interpretation des Nürnberger GMD vor.

Mit seinen ambitionierten CD-Projekten unterscheidet sich Bosch deutlich von seinen Vorgängern im Amt. Schon in seiner Zeit als Aachener GMD und der Gesamteinspielung aller Brahms- und Bruckner-Symphonien dokumentierte er seinen Anspruch, bleibende, nachhörbare Konzererlebnisse zu schaffen, die sein Theaterorchester weit über den städtischen und regionalen Wirkungsgrad hinaus profilieren und positionieren. Ein höchst identitätsstiftendes und damit auch motivierendes Mittel, Höchstleistungen zu ermöglichen jenseits einmaliger Konzerte. In Nürnberg ist ihm eine solche "Anschubmotivation" gleich zu Beginn seiner Ära 2011 mit der international beachteten "Meistersinger"-Premiere gelungen, die er in Kooperation mit dem Bayerischen Rundfunk - Studio Franken und Coviello Classics sogleich für DVD festhalten ließ. Ein Auftakt mit Paukenschlag!

125 Jahre ungespielt

Nun also Dvorak mit einer Weltersteinspielung des 2. Satzes der 7. Symphonie, dessen Noten in einer neuen Urtextfassung bei Bärenreiter herausgekommen sind und so seit der Uraufführung nie wieder zu hören war. ...

Eine CD mit Kraft

Denn Bosch zeigt sich in seiner Affinität für dramatische Steigerungen und dem melancholisch gefärbten Grundton beider Sinfonien als bekennender Romantiker, der allerdings auch ein vitales Interesse an der Durchsichtigkeit der Partituren hat. ... Die Nürnberger Staatsphilharmonie fühlt sich in diesem Kolorit spürbar wohl. Eine CD voller Temprament und Leidenschaft! (Ursula Admaski-Störmer BR Klassik)

: Kritik: Nürnberger Nachrichten

Seelenmusik aus Böhmen

Erste CD der Nürnberger Dvorak-Edition erschienen

Mit Sieben-Meilen Stiefeln hat Marcus Bosch sein Amt als Lenker der Staatsphilharmonie Nürnberg angetreten: Mit den "Meistersingern" (auf DVD erhältlich) und dem in fünfzig Kinos übertragenen "Tristan" verschaffte er dem Staatstheater auch mediale Erfolge. Und nun erscheint der erste Teil der Antonin-Dvorak-Edition.

Auch in einem Komponistenleben geht nicht immer alles glatt. Und so kam es, dass die dritte Sinfonie Es-Dur (op. 10) als erste von letztlich dann neun Beiträgen Antonin Dvoraks (1841-1904) zu diesem Genre uraufgeführt wurde. Das war 18734, also zwei Jahre bevor Dvoraks großer Förderer Johannes Brahms seine erste Sinfonie, die man später als "Beethovnes Zehnte" nannte, in Karlsruhe herausbrachte.

Die Staatsphilharmonie hat sich vorgenommen, alle Sinfonien beim Darmstädter Label "Coviello Classics" einzuspielen und startet auf der ersten CD mit den Nummern Drei und Sieben. Der Berliner Sender Deutschlandradio Kultur zeichnet dafür regelmäßig Philharmonische Konzerte in der Meistersingerhalle auf.

Das Erstalbum aus der Reihe, die am Ende zu einer Fünfer-Box wachsen soll, ist ein Vollbad für Klangschwelger und reinste Seelenmusik. Dabei darf sich das Orchester auch mit dem Titel "Weltersteinspielung" schmücken, denn der langsame Satz der 7. Sinfonie, das Adante sostenuto, richtet sich nach der neuen Urtext Edition des Kasseler Musikverlags Bärenreiter. Das duftende, tänzerisch-ausgelsassene Scherzo der Siebten oder auch der zentrale Trauermarsch in der Dritten: Alles wird von der Staatsphilharmonie intensiv zum Klingen und Schwingen gebracht. Im Mai 2013 geht es mit der sinfonischen Dichtung "Der Wassermann" (op. 107) und der Sechsten weiter. Hoffentlich weiter in dieser Klangkultur. (Jens Voskamp, Nürnberger Nachrichten vom 21.11.2012)

: Kritik: Nürnberger Zeitung

Nürnbergs GMD Marcus Bosch auf CD

Dvoraks Melodien und Bruckners Kosmos

Seit dieser Saison ist Marcus Bosch voll da: Er hat die Stelle des Nürnberger Generalmusikdirektors, die er in der Spielzeit 2011/2012 nur komissarisch und parallel zum GMD-Posten in Aachen bekleidete, nun auch offiziell angetreten.

Sein umfangreiches Repertoire mit Schwerpunkt in der Epoche der Romantik hat er bereits in Aachen mit zahlreichen CD-Aufnahmen dokumentiert. Diese Aktivitäten setzt Bosch in Nürnberg fort, mit der Staatsphilharmonie Nürnberg will er in den nächsten Jahren sämtliche Sinfonien des tschechischen Komponisten Antonin Dvoraks einspielen.

Die erste CD mit Dvoraks 3. und 7. Sinfonie ist vor Kurzem erschienen, sie überzeugt durch ein griffiges und plastisches Klangbild. Insbesondere die Streicher geben den oft von der böhmischen Folklore beinflussten melodischen Motiven dieser Werke einen warmen und vollen Klang, ohne dabei die kompositorischen Strukturen zu überdecken. Zusammen mit den farbigen, gut ausbalancierten Akzenten der Holzbläser beweist Bosch als Dirigent erneut jene Qualitäten, die man bei ihm auch aus Konzertsaal und Orchestergraben kennt: Er hat einen sinnlichen Zugriff auf die Musik und hält sich dabei eng an die im Notentext angelegten Intentionen des Komponisten - ein "poliertes" aufgebauschtes Klangbild ist seine Sache glücklicherweise nicht. Als akustische Visitenkarte von Nürnbergs GMD und "seiner" Staatsphilharmonie ist diese Aufnahem uneingeschränkt zu empfehlen.

Wie gut Bosch die großen, universellen Dimensionen von Anton Bruckners Sinfonik zu einer stimmigen Interpretation zusammenfügen kann, beweist die nun erschienene, aus zehn CD´s bestehende Box mit sämtlichen Sinfonien des österreichischen Komponisten. Dieses Großprojekt aus Boschs Aachener Zeit hat editorischen Wert, denn es umfasst auch dei selten dokumentierte "Studiensinfonie" in f-Moll, sowie die "nullte / annulierte" Sinfonie in d-Moll. Außerdem wurde die unvollendete 8. Sinfonie hier erstmals in der 2006 von Cohrs / Samale revidierten Neuausgabe des Finalsatzes aufgenommen. (Thomas Heinold, Nürnberger Zeitung vom 18.12.2012)


Dvořák Sinfonie Nr. 4+8

Dvořák Sinfonien 4+8

Staatsphilharmonie Nürnberg
Marcus Bosch, Dirigent
COV 91412 (CD)
Preis: 17,99 €

: Kritik: John Miller and SA-CD.net

The continued lack of Dvorak's symphonies 1-5 amidst a continuing flurry of SA-CD recordings of Symphonies 8 and 9 approaches a musical and marketing travesty. But here at last we have a projected complete symphonic cycle, which already has symphonies 3 and 4 in its first two issues. From his much-praised Brahms and Bruckner sets for Coviello Classics, Marcus Bosch turns to Dvorak, in a series of live performances by the Staatsphilharmonie Nürnberg. The orchestra is the largest in the metropolitan region of Nuremburg, and the largest opera and concert band in Bavaria. Its history goes back to the city's Town Band of 1377. Christian Thielemann was a prior General Music Director, and Marcus Bosch took over in 2011. The orchestra is famed for its premièring of works by Blacher, Henze, Hiller, Hindemith, Ligeti, Penderecki and Zimmermann. In order to percieve Dvorak's creative personality as a whole, it is essential to encounter his lesser-known works, a fact well-known to István Kertész in recording his Decca complete set, still a pre-eminent production. Even in his early years, Dvorak was no apprentice; indeed as a composer with the ability to create a series of masterpieces over a broad range of musical forms, he has been hailed as the greatest composer of the last half of the nineteenth century. The first five symphonies were conceived as an experimental phase of coming to terms with classical or romantic styles, melding these with the folk songs, dances, rhythms and orchestral colours of his Czech motherland. The Fourth comes in the D minor key of Beethoven's Ninth, but only tinkers with gravitas for a short first movement introduction. Undoubtedly classical, it continues in a half stern, half lyrical vein, with rhythmic fragments from the woodwind, a big climax in the minor and a gracious waltz. Bosch rightly includes the repeat, leading to the development where the rhythmic fragments and the waltz are pitted together. In the recapitulation, the ebullience of the waltz has become subdued, and the movement ends with more development of the big minor tune which began the movement. The second movement is a theme and variations, a form in which Dvorak was a master. Imitating the opening instrumentation of Wagner's Tannhaüser's overture, it is a work of great beauty, with only one stormy outburst, which soon subsides to washes of colour from the harp and strings. The scherzo draws upon the composer's love of trains, surging, chugging and vividly rhythmic, while the Finale combines a dark primal motive, a lyrical second subject and a mock-pompous whirl of fun. In the "live in every sense" of their playing, Bosch and the Nurenburg Philharmonia provide an often revelatory reading of the Fourth which belies its neglect. Violins (granted, not as rich as those of the Czech Philharmonic, but lithe and lissom) are arrayed very clearly with firsts on the left and seconds on the right. The brass are deeply sonorous and brilliant in turns, while the woodwind play with flexible and imaginative phrasing. The same parameters apply to the Eighth Symphony, which has a particularly tense but fizzing finale which makes me wonder how the audience managed not to burst out in applause. Mielke Bergfeld's Musikproduktion company are well known for their expertise in producing excellent concert captures with their own specially equipped control room and recording van. The lovely bloom of the Meistersinger Hall sounds fine in stereo, but it comes to life in the 5.0 multichannel track, where the sonic location of every instrumental group in a wide and deep perspective makes for a very realistic recording. The transparency of sound is quite remarkable. At the time of writing, the only competition for this disc is Dvorak: Symphonies Nos. 4 & 8 - Macal. The performances are broadly similar, although there is more tension and focus from Bosch, whose performances I would prefer. If you are looking for multichannel, then go for Bosch, since the pseudo "multichannel" of Exton is pathetic. Macal's Rudolfinium value lacks the transparency of the Nuremburg Hall because of its heavy reverberation. Having greatly enjoyed this disc, I look forward to Symphonies 1,2 and 5; then at last we will have a complete cycle in a fine multichannel recording. Self-recommending! Copyright © 2014 John Miller and SA-CD.net



Dvořák Sinfonie Nr. 5

Dvorak Symphony 5, F-Dur op. 76

Symphonische Dichtung Op. 110 / Die Waldtaube
Staatsphilharmonie Nürnberg
Marcus Bosch, Dirigent
COV 91512 (CD)
Preis: 17,99 €



Dvořák Sinfonie Nr. 9

Dvorak Symphony 9, e-Moll op. 95

Symphonische Dichtung, Op. 108 / Die Mittagshexe
Staatsphilharmonie Nürnberg
Marcus Bosch, Dirigent
COV 91618 (CD)
Ab dem 21. Oktober an unseren Theaterkassen und im Buchshop.